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	<title>Bericht 21-24 Archive - sonneimvisier.de</title>
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	<description>Komm mit auf unsere Resie!</description>
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	<title>Bericht 21-24 Archive - sonneimvisier.de</title>
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		<title>24. Earth, Wind and&#8230; Water</title>
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		<dc:creator><![CDATA[PepeundConny]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 23 Mar 2021 19:29:22 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bericht 21-24]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>EarthEigentlich wollten wir Zipolite von Puerto Escondido aus im Zuge eines Tagesausfluges besuchen. Die 75 km Entfernung wären hierfür definitiv nicht zu weit gewesen.&#160;Da aber unsere hübsche, gemütliche Cabaña leider schon reserviert war und wir unseren Aufenthalt dort nicht verlängern konnten, zogen wir weiter und beschlossen, in Zipolite zu übernachten.&#160;Heiß war es. Vor allem unter [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="thrv_wrapper thrv_text_element"><h2 class="">Earth</h2><p><br></p></div><div class="thrv_wrapper thrv_text_element"><p>Eigentlich wollten wir Zipolite von Puerto Escondido aus im Zuge eines Tagesausfluges besuchen. Die 75 km Entfernung wären hierfür definitiv nicht zu weit gewesen.</p><p>Da aber unsere hübsche, gemütliche Cabaña leider schon reserviert war und wir unseren Aufenthalt dort nicht verlängern konnten, zogen wir weiter und beschlossen, in Zipolite zu übernachten.</p><p>Heiß war es. Vor allem unter der Schutzkleidung.</p><p>Da waren wir froh, nicht ganz so weit fahren zu müssen.</p><p>Über Zipolite hatten wir uns schon ein paar Infos aus dem „Lonely Planet“ eingeholt: Eigentlich nur ein Dorf. Knapp 1000 Einwohner.</p></div><div class="thrv_wrapper tve_image_caption tve_ea_thrive_zoom img_style_circle" data-css="tve-u-17860cb4802"><span class="tve_image_frame"><img decoding="async" class="tve_image wp-image-2342 tve_evt_manager_listen tve_et_click" alt="" data-id="2342" width="886" data-init-width="1600" height="665" data-init-height="1200" title="Zipolite" loading="lazy" src="https://sonneimvisier.de/wp-content/uploads/2021/03/BILD3345.jpg" data-width="886" data-height="665" data-tcb-events="__TCB_EVENT_[{&quot;t&quot;:&quot;click&quot;,&quot;a&quot;:&quot;thrive_zoom&quot;,&quot;config&quot;:{&quot;id&quot;:&quot;2342&quot;,&quot;size&quot;:&quot;full&quot;}}]_TNEVE_BCT__" style="" srcset="https://sonneimvisier.de/wp-content/uploads/2021/03/BILD3345.jpg 1600w, https://sonneimvisier.de/wp-content/uploads/2021/03/BILD3345-300x225.jpg 300w, https://sonneimvisier.de/wp-content/uploads/2021/03/BILD3345-1024x768.jpg 1024w, https://sonneimvisier.de/wp-content/uploads/2021/03/BILD3345-768x576.jpg 768w, https://sonneimvisier.de/wp-content/uploads/2021/03/BILD3345-1536x1152.jpg 1536w" sizes="(max-width: 886px) 100vw, 886px" /></span><p class="thrv_wrapper wp-caption-text thrv-inline-text" style="text-align: center;">"Reges Treiben im Zentrum von Zipolite"</p></div><div class="thrv_wrapper thrv_text_element"><p><br></p><p>Doch etwas Besonderes zeichnet diesen Ort aus: Hier tummeln sich viele Hippies und es gibt einen (für Mexiko seeehr ungewöhnlich) FKK-Strand.</p><p>Im Dorf angekommen machten wir uns auf die Suche nach einem Hotel.</p><p>Die Auswahl ist trotz der geringen Größe des Ortes nicht schlecht und schnell war ein bezahlbares Zimmer gefunden.</p><p>Kennt Ihr das auch, dass sich Erinnerungen oft als Farben im Kopf einprägen?</p><p>Erinnert Ihr Euch an La Paz, bei dem ich immer an „Grün“ denken muss?</p><p>Zipolite ist bei mir „Gelb“, so wie das Hotel gestrichen war.</p><p>Wenn Conny hier schreiben würde, würde sie sich vermutlich nicht an Farben sondern an Temperaturen erinnern: Draußen heizt die Sonne unbarmherzig die Luft und die Gemäuer der Häuser auf, drinnen freust Du Dich auf eine Dusche und die ist - bitterkalt!</p><p>Wir haben uns gefragt, wie das möglich ist!?!</p><p>Unsere Moppeds mussten draußen vor dem Eingang zum Hotel parken, da der Durchgang zum Innenhof sehr eng und nur über ein paar Stufen zu erreichen war und durch die Rezeption führte.</p><p>Gleich nebenan befand sich ein kleiner Laden, der nebst Lebensmitteln und Haushaltsartikeln auch Bier verkaufte.</p><p>„Ballenas“, was übersetzt eigentlich „Wale“ bedeutet, nennen die Einheimischen die übergroßen (1,2 L Inhalt) Flaschen, die durch ihre Form tatsächlich ein wenig an die riesigen Meeressäuger erinnern.</p><p>Ein paar Jungs hatten es sich vor dem Lädchen an einem Tisch gemütlich gemacht und hatten, als wir ankamen, offensichtlich schon das eine oder andere dieser „Fläschchen“ hinter sich.</p><p>„Ey, willkommen in Zipolite“ lallte uns einer entgegen, „falls Ihr Hilfe braucht, Ihr findet mich eigentlich immer hier. Ich bin zertifizierter Tourguide und wenn Ihr wollt zeige ich Euch die Gegend.“</p><p>Was für ein Empfang!</p><p>Und hier sollen wir unsere Motos parken!?!</p><p>„Wir werden sehen.“ wimmelten wir ihn ab. Er strahlte uns mit einer zuprostenden Geste entgegen und war wahrscheinlich froh, dass er sitzen bleiben konnte.</p><p>Unser Zimmer lag im zweiten Stockwerk.</p><p>Da die Moppeds an der Strasse parken mussten, hieß es für uns, das gesamte Gepäck runter von den Moppeds und mit rauf ins Zimmer zu nehmen.</p><p>Drei doch recht schwere Koffer pro Person und jeder hatte noch eine Gepäckrolle. In Conny‘s waren die Schlafsäcke, Luftmatratzen, Campinggeschirr, etc. und in meiner das Zelt und noch ein paar andere Gegenstände.</p><p>Ich schätze, jeder hatte insgesamt so etwa 50 kg Gewicht hinten drauf (jetzt mal ehrlich: viele nehmen diese Menge an Gepäck für ein verlängertes Wochenende am Gardasee mit, oder?).</p><p>Nach besagter eiskalter Dusche machten wir uns auf den Weg um das Dorf und dessen Umgebung auszuspähen (ohne betrunkenen Guide).</p><p>Der Strand ist phänomenal!</p></div><div class="thrv_wrapper tve_image_caption tve_ea_thrive_zoom img_style_lifted_style2" data-css="tve-u-17860fc6f8f"><span class="tve_image_frame"><img decoding="async" class="tve_image wp-image-2345 tve_evt_manager_listen tve_et_click" alt="" data-id="2345" width="886" data-init-width="1600" height="665" data-init-height="1200" title="Strand in Zipolite" loading="lazy" src="https://sonneimvisier.de/wp-content/uploads/2021/03/BILD3336.jpg" data-width="886" data-height="665" style="" data-css="tve-u-17860fcac38" data-tcb-events="__TCB_EVENT_[{&quot;t&quot;:&quot;click&quot;,&quot;a&quot;:&quot;thrive_zoom&quot;,&quot;config&quot;:{&quot;id&quot;:&quot;2345&quot;,&quot;size&quot;:&quot;full&quot;}}]_TNEVE_BCT__" srcset="https://sonneimvisier.de/wp-content/uploads/2021/03/BILD3336.jpg 1600w, https://sonneimvisier.de/wp-content/uploads/2021/03/BILD3336-300x225.jpg 300w, https://sonneimvisier.de/wp-content/uploads/2021/03/BILD3336-1024x768.jpg 1024w, https://sonneimvisier.de/wp-content/uploads/2021/03/BILD3336-768x576.jpg 768w, https://sonneimvisier.de/wp-content/uploads/2021/03/BILD3336-1536x1152.jpg 1536w" sizes="(max-width: 886px) 100vw, 886px" /></span></div><div class="thrv_wrapper thrv_text_element"><p><br></p><p>Im Dorf selbst, na ja, hier ist nicht allzu viel zu erleben.„Beschaulich“ würde es in etwa treffend beschreiben.</p><p>Und heiß.</p><p>Wir fanden ein Restaurant mit Bar, von wo aus man den wunderschönen Blick auf die Bucht und den Strand genießen konnte.</p><p>Und einen Margarita, versteht sich.</p><p>Am gegenüberliegenden Ende der Bucht, so hieß es, sei eine Pizzeria direkt am Strand.</p></div><div class="thrv_wrapper tve_image_caption tve_ea_thrive_zoom img_style_circle" data-css="tve-u-178610074c8"><span class="tve_image_frame"><img decoding="async" class="tve_image wp-image-2346 tve_evt_manager_listen tve_et_click" alt="" data-id="2346" width="886" data-init-width="1600" height="665" data-init-height="1200" title="Conny im Glück" loading="lazy" src="https://sonneimvisier.de/wp-content/uploads/2021/03/BILD3346.jpg" data-width="886" data-height="665" data-tcb-events="__TCB_EVENT_[{&quot;t&quot;:&quot;click&quot;,&quot;a&quot;:&quot;thrive_zoom&quot;,&quot;config&quot;:{&quot;id&quot;:&quot;2346&quot;,&quot;size&quot;:&quot;full&quot;}}]_TNEVE_BCT__" style="" srcset="https://sonneimvisier.de/wp-content/uploads/2021/03/BILD3346.jpg 1600w, https://sonneimvisier.de/wp-content/uploads/2021/03/BILD3346-300x225.jpg 300w, https://sonneimvisier.de/wp-content/uploads/2021/03/BILD3346-1024x768.jpg 1024w, https://sonneimvisier.de/wp-content/uploads/2021/03/BILD3346-768x576.jpg 768w, https://sonneimvisier.de/wp-content/uploads/2021/03/BILD3346-1536x1152.jpg 1536w" sizes="(max-width: 886px) 100vw, 886px" /></span><p class="thrv_wrapper thrv-inline-text wp-caption-text" style="text-align: center;">Yeah, Pizza!!!</p></div><div class="thrv_wrapper thrv_text_element"><p><br></p><p>Genauso wie Schokolade hat italienisches Essen eine magische Anziehungskraft auf Conny. Und, wie es hieß sei die Location erstklassig.</p><p>Na was hält uns auf?</p><p>Um dort hin zu kommen musste man die Strasse aus dem Dorf raus nehmen, es geht ein Stückchen weit auf die umliegenden Hügel und von dort aus wieder auf einem steilen Sträßchen an einen Strandabschnitt, der durch einen vorgelagerten Felsen vom „Hauptstrand“ getrennt war.</p><p>Also brauchten wir „Transportación“, ein Taxi also.</p><p>Bus fahren in Mexi… nee, das hatten wir doch schon.</p><p>Taxi fahren war jedoch Neuland für uns hier in Mexiko. Man stellt sich an die Strasse und wartet. In unserem Fall kam ein PickUp mit einem käfigartigen Aufbau, bespannt mit einer blauen LKW-Plane (na, was denkt Ihr denn schon wieder?) und Holzsitzbänken vorbei.</p><p>Wir fragten den Fahrer, ob er denn auch dort hin fahren würde, wo wir hin wollten und er bejahte dies. Also sprangen wir auf. Ein kleiner Knopf, eine Art Lichtschalter ist neben der Sitzbank befestigt. Dieser dient dazu, dem Fahrer zu signalisieren, dass man aussteigen möchte. &nbsp;Taxi fahren in Mexiko ist wie Bus fahren in Deutschland...</p></div><div class="thrv_wrapper tve_image_caption tve_ea_thrive_zoom img_style_circle" data-css="tve-u-1786103b254"><span class="tve_image_frame"><img decoding="async" class="tve_image wp-image-2348 tve_evt_manager_listen tve_et_click" alt="" data-id="2348" width="886" data-init-width="1600" height="665" data-init-height="1200" title="Taxifahrt" loading="lazy" src="https://sonneimvisier.de/wp-content/uploads/2021/03/BILD3334.jpg" data-width="886" data-height="665" data-tcb-events="__TCB_EVENT_[{&quot;t&quot;:&quot;click&quot;,&quot;a&quot;:&quot;thrive_zoom&quot;,&quot;config&quot;:{&quot;id&quot;:&quot;2348&quot;,&quot;size&quot;:&quot;full&quot;}}]_TNEVE_BCT__" style="" srcset="https://sonneimvisier.de/wp-content/uploads/2021/03/BILD3334.jpg 1600w, https://sonneimvisier.de/wp-content/uploads/2021/03/BILD3334-300x225.jpg 300w, https://sonneimvisier.de/wp-content/uploads/2021/03/BILD3334-1024x768.jpg 1024w, https://sonneimvisier.de/wp-content/uploads/2021/03/BILD3334-768x576.jpg 768w, https://sonneimvisier.de/wp-content/uploads/2021/03/BILD3334-1536x1152.jpg 1536w" sizes="(max-width: 886px) 100vw, 886px" /></span><p class="thrv_wrapper thrv-inline-text wp-caption-text" style="text-align: center;">Gut festhalten!</p></div><div class="thrv_wrapper thrv_text_element"><p><br></p><p>Das Restaurant hielt, was uns versprochen wurde. Einige Tische zwischen den Felsen direkt im Sand, es war kurz vor der Abenddämmerung, Ölfackeln wurden angezündet, wir sassen romantisch mittendrin und freuten uns auf das Essen.</p><p>Fast alle Tische waren belegt, mit großem Abstand zueinander, so dass jeder seine Privatsphäre genießen konnte.</p><p>Covid gab‘s noch nicht.</p><p>Streunende Hunde waren wir ja schon gewohnt, da machte ich mir nicht viel draus als der Tisch und mein Stuhl anfing zu wackeln. War wahrscheinlich einer dieser Hunde, der sich anlehnte um sich leichter irgendwo zu kratzen zu können.</p><p>Conny schaute verdutzt um sich, denn ihr Stuhl wackelte auch.</p><p>Kein Hund weit und breit!</p><p>Die anderen Gäste hatten denselben suchenden, fragenden Blick.</p><p>Wir schauten uns alle gegenseitig an und nickten zustimmend als einer sagte:</p><p>„Terremoto“- „Erdbeben“</p><p>Wir hatten soeben ein kleines Erdbeben erlebt.</p><p>Verrücktes Gefühl wenn man so am Strand sitzt und die Erde wackelt.</p><p>Zum Glück hatten wir noch keinen Rotwein auf dem Tisch stehen!</p><p>Unser Bargeld wurde knapp, für den Restaurantbesuch reichte es gerade noch, also hieß es: einen Bankautomaten suchen.</p><p>„¿Un cajero automatico? ¡No hay aquí!“ Also Zipolite hat nicht mal einen Bankomaten.</p><p>Hmm, wir wollten aber noch bleiben und irgendwie mussten wir ja auch unser Hotel bezahlen.</p><p>Also fragten wir nach, wo der nächste Automat zu finden wäre. Ungefähr 15 km in‘s Landesinnere, hieß es.</p><p>Boah, echt jetzt? Nee, da fahren wir nicht mit den Moppeds hin.</p><p>„¿Los taxis van allí?“ „Fahren die Taxis dorthin?“ fragten wir.</p><p>„Si, claro que si“ wurde uns versichert.</p><p>Also standen wir am nächsten Morgen an der Hauptstraße und warteten auf eins dieser schon beschriebenen PickUp-Taxis.</p><p>Das würde eine Fahrt werden!</p><p>Doch wie sich herausstellte gibt es noch andere Taxen, einfache PKW, rot mit weißem Seitenstreifen und der Aufschrift, die das Fahrzeug als Taxi erkennen lässt.</p></div><div class="thrv_wrapper tve_image_caption tve_ea_thrive_zoom img_style_caption_overlay" data-css="tve-u-178610a5650"><span class="tve_image_frame"><img decoding="async" class="tve_image wp-image-2352 tve_evt_manager_listen tve_et_click" alt="" data-id="2352" width="886" data-init-width="1600" height="665" data-init-height="1200" title="Colectivo Taxi in Zipolite" loading="lazy" src="https://sonneimvisier.de/wp-content/uploads/2021/03/BILD3349.jpg" data-width="886" data-height="665" style="" data-css="tve-u-178610a9f09" data-tcb-events="__TCB_EVENT_[{&quot;t&quot;:&quot;click&quot;,&quot;a&quot;:&quot;thrive_zoom&quot;,&quot;config&quot;:{&quot;id&quot;:&quot;2352&quot;,&quot;size&quot;:&quot;full&quot;}}]_TNEVE_BCT__" srcset="https://sonneimvisier.de/wp-content/uploads/2021/03/BILD3349.jpg 1600w, https://sonneimvisier.de/wp-content/uploads/2021/03/BILD3349-300x225.jpg 300w, https://sonneimvisier.de/wp-content/uploads/2021/03/BILD3349-1024x768.jpg 1024w, https://sonneimvisier.de/wp-content/uploads/2021/03/BILD3349-768x576.jpg 768w, https://sonneimvisier.de/wp-content/uploads/2021/03/BILD3349-1536x1152.jpg 1536w" sizes="(max-width: 886px) 100vw, 886px" /></span><p class="thrv_wrapper wp-caption-text thrv-inline-text" style="text-align: center;">Damit sollte es in die Stadt gehen um Bargeld zu besorgen</p></div><div class="thrv_wrapper thrv_text_element"><p><br></p><p>Taxi fahren ist anders in Mexiko.</p><p>Anders als wir das in Deutschland kennen, fahren diese Taxis ständig ihre Strecke ab, (ähnlich wie Linienbusse in Deutschland) und in aller Regel sind das sogenannte „Colectivos“.</p><p>Das bedeutet, das Taxi fährt nicht für uns individuell, sondern nimmt so viele Leute mit wie eben reinpassen.</p><p>Fünf, inklusive Fahrer wären das in unserem Fall gewesen.</p><p>Auf dem Rücksitz des Wagens der für uns anhielt sass eine Person und der Beifahrersitz war besetzt. Wir hatten noch genügend Platz hinten.</p><p>Somit war der Wagen voll.</p><p>Dachten wir.</p><p>Nach nur kurzer Fahrt stand eine doch etwas übergewichtige Frau am Straßenrand und winkte das Taxi heran.</p><p>„Sorry, aber wir sind schon voll.“ ging mir der Gedanke durch den Kopf.</p><p>Doch der Fahrer fuhr rechts ran.</p><p>Ähem? Wo bitteschön soll die Dame denn sitzen? dachten wir uns.</p><p>Wie selbstverständlich öffnete sie die Beifahrertür, der schmächtige, ältere Herr der dort schon sass, rutschte zur Seite so weit es ging und die Dame setzte sich zu ihm.</p><p>Alles ganz normal, wie es schien.</p><p>Die Stadt, in die wir fuhren, San Pedro Pochutla, ist weiters nicht erwähnenswert. Wir fanden einen Geldautomaten und schlenderten ein wenig auf und ab.</p><p>Ein Taxifahrer kam auf uns zu und fragte direkt ob wir nach Zipolite wollten. Wir bejahten und fragten von wo aus und wann er losfahren würde. Er zeigte auf sein Fahrzeug und meinte nur: Sobald ich genügend Leute beisammen habe.</p><p>Also blieben wir in der Nähe und beobachteten das Treiben auf der Strasse.</p><p>Ein Obststand fiel uns ins Auge.</p><p>Mit frischen Mangos.</p><p>Leute, wer schon mal wirklich frische Mangos bekommen hat, der weiß was wir eine Minute später genießen durften.</p><p>Für ‘n Appel und ‘n Ei.</p><p>Zwar waren noch keine weiteren Fahrgäste da, dennoch machten wir es uns schon mal im Taxi so bequem wie es möglich war - zu zweit auf dem Beifahrersitz, wie selbstverständlich.</p><p>Mit frischen Vitaminen gestärkt, die Taschen wieder voller Pesos, kamen wir heil wieder in Zipolite an.</p><p>Am Abend hatten wir etwas Besonderes zu tun: Die Weiterreise planen.</p><p>???Was ist denn daran jetzt so besonders??? werdet Ihr Euch jetzt vermutlich denken.</p><p>Seit Monaten fuhren wir nun schon am Pazifik entlang. Nun war es an der Zeit, diesem den Rücken zu kehren mit einem anderen Meer als nächstes Ziel:</p><p>Die Karibik!</p><p>Genauer gesagt, der Golf von Mexiko.</p><p>Um diesen auf dem kürzesten Weg zu erreichen fährt man über den sogenannten „Isthmus“. Was sich etwas anhört wie ein verstauchter Knöchel ist in Wirklichkeit die engste Stelle Mexikos zwischen den beiden Meeren.</p><p>Doch nicht so schnell! Immerhin wären das von Zipolite aus 700-800 km.</p><p>Also mussten wir Etappen planen.</p><p>Nach drei Nächten „Gelb“ packten wir unsere Moppeds wieder und verabschiedeten uns vom Hippiedorf mit dem FKK-Strand.</p><p>Der 6. Februar war, wie die Tage zuvor auch, - heiss!</p><p>Wir lieben die Hitze.</p><p>Trotzdem waren wir nach viereinhalb Stunden und 250 gefahrenen Kilometern froh, in Juchitán de Zaragoza ein Hotelzimmer beziehen zu können.</p><p>Das relativ zentral gelegene ‚HOTEL LA MANSIÓN EN EL ISTMO‘ bietet einen großen, gesicherten Parkplatz, die Zimmer waren erstaunlich sauber und modern. Trotzdem war die Übernachtung recht günstig.</p><p>Einmal wollten wir hier nur übernachten, dies war nur ein kleiner Zwischenstopp bevor es auf der Carretera 185, ein Teil der Panamericana, in Richtung Norden weiter gehen sollte. Schon gegen 14.30 Uhr checkten wir ein, genug Zeit also um sich die mit 75.000 Einwohnern viertgrösste Stadt des Bundesstaates Oaxaca näher anzuschauen.</p><p>Zu Fuß machten wir uns auf ins Zentrum, vorbei an den verschiedensten Geschäften, Restaurants und Cafés.</p><p>Nach kurzer Zeit erreichten wir einen riesigen Markt. Tonnen von Obst und Gemüse türmten die Händler hier auf unzähligen Ständen auf.</p><p>Eigentlich auch wieder einmal nichts allzu Außergewöhnliches.</p><p>Nur, dass die meisten Händler ihre Waren mit entweder Pferde,- Esel- oder sogar Ochsenkarren anlieferten.</p><p>Auf der einen Seite erschien die Stadt recht modern und dann dieses Bild. Wir fragten uns außerdem, wer diese Unmengen an Tomaten und Co. denn kaufen, bzw. essen würde (ok, mit den Tomaten hätte Conny ein paar Tage überleben können, sind die doch eines ihrer bevorzugten Suchtmittel…).</p><p>Auf dem Rückweg zum Hotel kamen wir über einen Platz, den ich als Zócalo (Ihr erinnert Euch?) bezeichnen würde. Nicht so ein aufgehübschter wie wir es gewohnt waren, eher geschäftig und etwas hektisch.</p><p>Mit ein paar kleinen Taco Ständchen.</p><p>Diese boten zu unserer Überraschung auch „Hamburguesas“ also „Hamburger“ an. Nachdem wir aber gesehen hatten was damit gemeint war entschieden wir uns dann doch lieber für die Tacos.</p><p>Es begann dunkel zu werden, wir machten uns auf den Rückweg zum Hotel.</p><p>Ich möchte nicht behaupten wir wären besonders aufgeregt gewesen, aber der nächste Tag versprach spannend zu werden.</p><p><br></p></div><div class="thrv_wrapper thrv_text_element"><h2 class="">Wind</h2></div><div class="thrv_wrapper thrv_text_element"><p><br></p><p>Die Fahrt über den Isthmus ist nicht ganz ungefährlich.</p><p>Nicht etwa wegen der Kriminalität, aber dazu später mehr, jetzt erst mal schön schlafen.</p><p>Gut ausgeruht packten wir die Moppeds und machten uns erneut auf den Weg. Die nächste Übernachtung hatten wir schon irgendwo im Bundesstaat Veracruz eingeplant (ich glaube der Ort heisst Coatzacoalcos).</p><p>Nun aber hieß es erst einmal sich den Gefahren des Isthmus entgegen zu stellen.</p><p>Oder besser gesagt: entgegen zu lehnen.</p><p>Diese Strecke ist berüchtigt für ihre starken, böigen Winde, die durchaus auch mal ganze LKWs einfach von der Strasse pusten.</p><p>Das würde spannend werden.</p><p>Und es wurde spannend.</p><p>Zum Glück nicht gar so schlimm wie befürchtet, aber wir mussten uns schon sehr stark gegen den von der Seite auf uns treffenden, sehr böigen Wind lehnen.</p><p>Hätte der Wind einmal plötzlich ganz aufgehört, wir wären einfach umgefallen.</p><p>Obwohl wir nicht schnell fuhren, kamen wir dennoch einem Laster, der vor uns fuhr, immer näher.</p><p>Ich fuhr voraus, Conny immer dicht hinter mir.</p><p>Windschatten! Dieser Gedanke kam mir, als ich den LKW, mit der Kekswerbung drauf, sah.</p><p>Ja, solche Bilder bleiben im Kopf!</p><p>Ich beschleunigte.</p><p>Conny blieb etwas zurück. Sie musste wohl gedacht haben ich wollte mit dem LKW ein Rennen fahren.</p><p>Als ich etwa 10 Meter von diesem entfernt war geschah es - nahezu Windstille.</p><p>Ich war im Windschatten des LKW.</p><p>Mit einer auffordernden Geste winkte ich Conny zu, sie solle näher kommen.</p><p>Sichtlich erleichtert blieb sie, näher als wir das im Normalfall machen würden, für viele Kilometer hinter dem „Kekslaster“.</p><p>Der Wind ließ irgendwann nach, die Hitze nahm wieder das Zepter in die Hand.</p><p>Auf der gut ausgebauten Strasse kamen wir zügig voran.</p><p>Sollten wir den geplanten Stopp in dem unaussprechbaren Ort denn überhaupt machen?</p><p>Wir würden es auf uns zukommen lassen.</p><p>Weit vor uns sahen wir ein uns nur zu bekanntes Schild:</p><p>„DESVIO“ -&nbsp; „Umleitung“</p><p>Ach, das muss doch nun wirklich nicht sein, wir haben den Wind gemeistert, sind gut vorangekommen und nun - müssten wir mal wieder durch die Einöde fahren?</p><p>Offenbar wurde hier gerade eine neue Strasse gebaut und der Verkehr wurde auf eine andere, ebenso nicht schlechte, umgeleitet.</p><p>Ok, gute Strasse, aber wie weit würde der Umweg sein!?!</p><p>Da kam uns doch die Polizeikontrolle ausnahmsweise mal sehr gelegen.</p><p>Aber Moment mal! Was, wenn die wieder korrupt wären, wie die in Acapulco?</p><p>Ach bestimmt würden die uns nicht mal anhalten, so waren wir es ja eigentlich gewohnt.</p><p>Doch! Diesmal wurden wir gestoppt.</p><p>Pass und Führerschein wurde verlangt.</p><p>Der Beamte machte einen sehr seriösen Eindruck. Er studierte unsere Papiere sehr genau.</p><p>„Das sind Kopien! Habt Ihr auch die Originale bei Euch?“</p><p>Uups, das war ja mal was Neues.</p><p>Bisher hatte noch keiner bemerkt, dass wir nur Kopien zeigten.</p><p>„Hay muchos ladrones en las calles, así que no mostramos los originales. Pero, por supuesto, también tenemos los originales“ war meine Antwort: „Es gibt viele Diebe auf den Straßen, daher zeigen wir die Originale nicht. Aber natürlich haben wir auch die Originale dabei.“</p><p>Er grinste nur und meinte, ich hätte Recht und wollte uns weiter fahren lassen. Ich fragte ihn noch wie groß der Umweg durch die Umleitung denn wäre und er meinte es wäre nicht all zu weit.</p><p>Also ging es weiter.</p><p>So muss Polizeikontrolle sein, nicht so wie in Acapulco!</p><p>Noch ausreichend Sprit in den 30 Liter fassenden Tanks und fit genug für ein paar Extra-Kilometerchen entschieden wir uns gegen den Zwischenstopp in Coatzacoalcos. Heute sollte es mal wieder eine „Mammuttour“, wie wir Tagestouren nannten die weiter als unsere durchschnittlichen 300 km gingen, werden.</p><p><br></p></div><div class="thrv_wrapper thrv_text_element"><h2 class="">Water</h2></div><div class="thrv_wrapper thrv_text_element"><p><br></p><p>Und zwar sollte es ins regenreichste Bundesland Mexikos gehen: Tabasco.</p><p>Regenreich, dass ich nicht lache!</p><p>Wir waren jetzt bereits seit gut vier Monaten in Mexiko unterwegs und mit Ausnahme der paar außergewöhnlichen Tropfen in Todos Santos hatten wir nur brütenden Sonnenschein.</p><p>Was bedeutet denn da bitteschön „regenreichster Bundesstaat“?</p><p>Bevor wir Deutschland verlassen hatten, haben wir uns, wie schon erwähnt, bestens vorbereitet.</p><p>Beim Kauf der Schutzkleidung war mir besonders wichtig, dass diese einem Regenguss standhält. Der freundliche Verkäufer eines sehr bekannten Motorradzubehörhandels versicherte mir dies.</p><p>Ihr ahnt schon, dass kam, was kommen musste:</p><p>Kaum hatten wir die Grenze zwischen Veracruz und Tabasco überquert begann es zu nieseln. Dann, kurze Zeit später wurde aus dem Niesel- ein gleichmäßiger Dauerregen.</p><p>Die Landschaft um uns herum ließ darauf schließen, dass dies hier durchaus öfter der Fall sein musste. Auf den Weiden standen die Ochsen bis zu den Bäuchen im Schlamm.</p><p>Wir stoppten. Conny zog sich ihren Regenkombi an, ich brauchte ja keinen, deshalb hatte ich auch keinen mitgenommen.</p><p>Hätte ich doch besser auf meine Frau gehört, als sie zu mir sagte: „Auch wenn Deine Motorradjacke und -hose aus GoreTex sind, wenn es richtig regnet…“.</p><p>Also, ich war nach kurzer Zeit nass bis auf die Knochen.</p><p>Es begann zu dämmern.</p><p>Wir hatten uns verfahren.</p><p>Nicht allzu weit, aber dennoch.</p><p>Mittlerweile schüttete es wie aus Eimern, Sicht gleich null.</p><p>Pitschpatschnass und erschöpft erreichten wir dann aber doch noch vor Einbruch der Dunkelheit den Ort, den wir für die Nacht ansteuern wollten: Cárdenas.</p><p>Die 100.000 Einwohner zählende Stadt erreicht zu haben war eines. Ein Hotel zu suchen bedeutete dann, trotzdem auf den Kisten sitzen zu bleiben und uns durch den verrückten Stadtverkehr kämpfen zu müssen.</p><p>Ein Hotel , das Conny im Vorfeld schon recherchiert hatte.</p><p>Endlich standen wir davor.</p><p>Triefend nass ging ich zur Rezeption, Conny blieb bei den Moppeds.</p><p>Wir hatten uns angewöhnt, die Zimmer anzusehen, bevor wir diese buchten bzw. bezahlten. Diesmal lag das Zimmer im zweiten Stock.</p><p>Die nette junge Dame von der Rezeption ging voraus, ich triefte ihr mit schlechtem Gewissen hinterher.</p><p>Sie zeigte mir das Zimmer, das sie uns geben wollte. Ich traute mich kaum ihr zu sagen, dass ich gerne noch ein anderes sehen würde, schließlich wurde mir schon von einer Putzfrau hinterher gewischt.</p><p>Doch der jungen Dame schien dies nichts auszumachen und sie zeigte mir gerne das andere Zimmer.</p><p>Besser! Nehmen wir.</p><p>Neue Spur in Richtung Ausgang, wo Conny noch immer im Regen stand und trotz Regenkombi auch schon nicht mehr trocken war.</p><p>„Wir können unsere Moppeds im Hinterhof parken“ sagte ich zu ihr und sass nicht mal mehr auf, sondern schob meine Dolores durch das Tor.</p><p>Wieder zurück an der Rezeption wollten wir in Erfahrung bringen (mittlerweile zogen wir eine doppelte Wasserspur durchs Hotel), wie lange sich diese Wetterlage denn halten würde.</p><p>„Ein paar Tage vielleicht“ sagte sie mit einem Achselzucken.</p><p>Na das lässt ja hoffen.</p><p>Eigentlich wollten wir morgen gleich weiter fahren!</p><p>Na ja, erst mal in‘s Zimmer und raus aus den Klamotten, eine heiße Dusche und dann was zwischen die Zähne.</p><p>Die Klimaanlage wäre zwar von der Temperatur her nicht vonnöten gewesen, aber die Klamotten würden sicher schneller trocknen wenn wir sie einschalten.</p><p>Quer durch‘s Zimmer spannten wir unsere Wäscheleinen und hängten alles dran auf.</p></div><div class="thrv_wrapper tve_image_caption img_style_lifted_style2" data-css="tve-u-1786545ce31"><span class="tve_image_frame"><img decoding="async" class="tve_image wp-image-2356" alt="" data-id="2356" width="886" data-init-width="1600" height="665" data-init-height="1200" title="Wäscheleine" loading="lazy" src="https://sonneimvisier.de/wp-content/uploads/2021/03/BILD3359.jpg" data-width="886" data-height="665" style="" data-css="tve-u-1786545f8a7" srcset="https://sonneimvisier.de/wp-content/uploads/2021/03/BILD3359.jpg 1600w, https://sonneimvisier.de/wp-content/uploads/2021/03/BILD3359-300x225.jpg 300w, https://sonneimvisier.de/wp-content/uploads/2021/03/BILD3359-1024x768.jpg 1024w, https://sonneimvisier.de/wp-content/uploads/2021/03/BILD3359-768x576.jpg 768w, https://sonneimvisier.de/wp-content/uploads/2021/03/BILD3359-1536x1152.jpg 1536w" sizes="(max-width: 886px) 100vw, 886px" /></span></div><div class="thrv_wrapper thrv_text_element"><p><br></p><p>Nachdem wir es ausgewrungen hatten, versteht sich.</p></div><div class="thrv_wrapper thrv_text_element"><p>Frisch geduscht, in einem Satz trockener Kleidung machten wir uns auf den Weg um was zu Essen zu bekommen.</p><p>Was Schnelles, wir waren müde.</p><p>Ich habe dies bestimmt schon des öfteren erwähnt: Was bei keinem mexikanischen Essen fehlt ist - scharfe Sauce!</p><p>Doch wer nun denkt wir wären ja nun im Herkunftsland der vermutlich bekanntesten aller „Hot Sauces“, Tabasco, der irrt: Tabasco wird in den USA hergestellt und der mexikanische Bundesstaat verleiht dieser Sauce nur ihren Namen.</p></div><div class="thrv_wrapper tve_image_caption img_style_caption_overlay" data-css="tve-u-178654db38f"><span class="tve_image_frame" style=""><img decoding="async" class="tve_image wp-image-2359" alt="" data-id="2359" width="886" data-init-width="1191" height="1428" data-init-height="1920" title="Image by Hinnerwaeldler" loading="lazy" src="https://sonneimvisier.de/wp-content/uploads/2021/03/tabasco-5058379_1920.jpg" data-width="886" data-height="1428" style="" data-css="tve-u-178654e6c2c" ml-d="0" mt-d="-643" center-v-d="false" srcset="https://sonneimvisier.de/wp-content/uploads/2021/03/tabasco-5058379_1920.jpg 1191w, https://sonneimvisier.de/wp-content/uploads/2021/03/tabasco-5058379_1920-186x300.jpg 186w, https://sonneimvisier.de/wp-content/uploads/2021/03/tabasco-5058379_1920-635x1024.jpg 635w, https://sonneimvisier.de/wp-content/uploads/2021/03/tabasco-5058379_1920-768x1238.jpg 768w, https://sonneimvisier.de/wp-content/uploads/2021/03/tabasco-5058379_1920-953x1536.jpg 953w" sizes="(max-width: 886px) 100vw, 886px" /></span><p class="thrv_wrapper wp-caption-text thrv-inline-text" style="text-align: center;">Hat mit Mexiko nur bedingt was zu tun</p></div><div class="thrv_wrapper thrv_text_element"><p><br></p><p>Zum Glück für mich, denn von allen die ich bisher probieren durfte rangiert Tabasco für mich auf dem letzten Platz. Geschmackssache eben.</p><p>Die Strassen waren schon etwas überflutet, es sah nicht so aus als würde es bald aufhören zu regnen, als wir wieder im Hotel ankamen, satt und - müde.</p><p>Der Verkehr würde bestimmt weniger werden über Nacht, da waren wir zuversichtlich. Denn direkt unter unserem Zimmerfenster befand sich offenbar ein Knotenpunkt von den hierzulande üblichen Minibussen.</p><p>Um bezahlende Passagiere für sich zu gewinnen hupen die Fahrer, während sie vor unserem Hotel parken, fast ständig und, als wäre das noch nicht genug haben sie stets einen, meist jungen Kerl an Bord, der lauthals Werbung für seinen Boss macht.</p><p>Das würde nachts bestimmt nachlassen.</p><p>Tat es dann auch.</p><p>Wir schliefen ein unter unseren Wäscheleinen.</p><p>Nur um kurz darauf, so gegen Mitternacht wieder aufgeweckt zu werden.</p><p>Musik.</p><p>Nicht irgendwelche Musik.</p><p>KARAOKE!</p><p>Übelster Art, und so laut, dass die Wände vibrierten.</p><p>Auf Anfrage bei der Rezeption bekamen wir die (fast schon erstaunte) Antwort, nebenan sei eine Disco.</p><p>Also vom Regen in die Traufe gekommen.</p><p>Wenn die Klamotten morgen trocken sind fahren wir eh weiter, dachten wir, also Augen zu und durch.</p><p>Hahaha, so weit entfernt von trocken wie am nächsten Morgen waren die Klamotten außer gestern noch nie.</p><p>Wir verlängerten unseren Aufenthalt gleich nach dem Aufstehen.</p><p>Es regnete. Immer noch.</p><p>In unser Zimmer führte ein Antennenkabel direkt durch die Außenwand. Das Loch abzudichten, diesen Aufwand hatte wohl keiner für nötig gehalten. An eben diesem Kabel entlang suchte sich das Wasser seinen Weg in unser Zimmer, was natürlich für das Trocknen der Kleidung (Helm inkl.) nicht unbedingt zuträglich war.</p><p>Wir würden in sechs Wochen noch hier sein wenn wir uns nichts einfallen lassen würden.</p><p>Bei all unseren vorbereitenden Planungen im Vorfeld dieser Reise habe ich uns irgendwie immer am Lagerfeuer vor dem Zelt sitzen sehen.</p><p>„Du willst doch nicht wirklich deinen Föhn mitnehmen?“ war da nur eine unter vielen Fragen, die ich Conny mit nach hinten gerollten Augen stellte.</p><p>An die Antwort „Doch, und weißt Du was? Ich nehme sogar meinen Epilierer mit!“ kann ich mich nur zu gut erinnern.</p><p>Der Föhn. Unsere Rettung!</p><p>Reiseadapter raus und hoffen, dass das Haartrocknungsgerät auch mit den hier üblichen 110 V funktioniert.</p><p>Jip, tut es. Halbwegs.</p></div><div class="thrv_wrapper tve_image_caption tve_ea_thrive_zoom" data-css="tve-u-17865647b33"><span class="tve_image_frame"><img decoding="async" class="tve_image wp-image-2362 tve_evt_manager_listen tve_et_click" alt="" data-id="2362" width="886" data-init-width="1080" height="886" data-init-height="1080" title="Föhntime" loading="lazy" src="https://sonneimvisier.de/wp-content/uploads/2021/03/Square-2x2-1.jpg" data-width="886" data-height="886" data-tcb-events="__TCB_EVENT_[{&quot;t&quot;:&quot;click&quot;,&quot;a&quot;:&quot;thrive_zoom&quot;,&quot;config&quot;:{&quot;id&quot;:&quot;2362&quot;,&quot;size&quot;:&quot;full&quot;}}]_TNEVE_BCT__" srcset="https://sonneimvisier.de/wp-content/uploads/2021/03/Square-2x2-1.jpg 1080w, https://sonneimvisier.de/wp-content/uploads/2021/03/Square-2x2-1-300x300.jpg 300w, https://sonneimvisier.de/wp-content/uploads/2021/03/Square-2x2-1-1024x1024.jpg 1024w, https://sonneimvisier.de/wp-content/uploads/2021/03/Square-2x2-1-150x150.jpg 150w, https://sonneimvisier.de/wp-content/uploads/2021/03/Square-2x2-1-768x768.jpg 768w" sizes="(max-width: 886px) 100vw, 886px" /></span><p class="thrv_wrapper wp-caption-text thrv-inline-text" style="text-align: center;">Wer braucht schon einen Föhn im Dschungel!?!</p></div><div class="thrv_wrapper thrv_text_element"><p><br></p><p>Zum Glück mussten wir nichts extra für den Stromverbrauch bezahlen. Stunden habe ich damit verbracht, Jacken, Hosen, Helm, Schuhe und Handschuhe zu föhnen. Was für ein abstruses Bild.</p><p><br></p><p>Es regnete auch am kommenden Morgen.</p><p>Wir verlängerten.</p><p>Und hofften darauf am nächsten Tag weiter fahren zu können. Weg von Busverkehr, Karaoke und Regen.</p><p>An‘s Meer.</p><p>Eine Kleinigkeit wollte aber noch erledigt sein: Ein Regenkombi musste her. Das was mir auf der Fahrt hierher passiert ist würde mir nicht noch einmal passieren.</p><p>Nun gibt es in Cárdenas keinen Shop, der sowas speziell für‘s Motorradfahren anbietet, keinen Louis oder Polo...</p><p>Aber es gibt einen Laden in dem man Arbeitskleidung kaufen kann. Und Leute die hier im Freien arbeiten müssen, brauchen bestimmt auch Regenkleidung.</p><p>Bingo!</p><p>Zwar seh‘ ich damit aus wie der Müllmann, aber hey, wenn ich nicht nass werde…</p><p>Ob wir noch mehr nass wurden oder nicht, und Bilder von mir in meinem neuen "Regenkombi", &nbsp;das hebe ich mir für das nächste Mal auf.</p><p>Ich hoffe Ihr seid auch dann wieder dabei (von Eurer trockenen Wohnung aus, wenn ich mich nicht irre, hihihi)!</p></div><div class="thrv_wrapper tve_image_caption tve_ea_thrive_zoom img_style_lifted_style2" data-css="tve-u-17865767bef"><span class="tve_image_frame"><img decoding="async" class="tve_image wp-image-2364 tve_evt_manager_listen tve_et_click" alt="" data-id="2364" width="886" data-init-width="1259" height="427" data-init-height="607" title="map" loading="lazy" src="https://sonneimvisier.de/wp-content/uploads/2021/03/map.jpg" data-width="886" data-height="427" data-tcb-events="__TCB_EVENT_[{&quot;t&quot;:&quot;click&quot;,&quot;a&quot;:&quot;thrive_zoom&quot;,&quot;config&quot;:{&quot;id&quot;:&quot;2364&quot;,&quot;size&quot;:&quot;full&quot;}}]_TNEVE_BCT__" srcset="https://sonneimvisier.de/wp-content/uploads/2021/03/map.jpg 1259w, https://sonneimvisier.de/wp-content/uploads/2021/03/map-300x145.jpg 300w, https://sonneimvisier.de/wp-content/uploads/2021/03/map-1024x494.jpg 1024w, https://sonneimvisier.de/wp-content/uploads/2021/03/map-768x370.jpg 768w" sizes="(max-width: 886px) 100vw, 886px" /></span><p class="thrv_wrapper wp-caption-text thrv-inline-text" style="text-align: center;">Von Puerto Escondido nach Zipolite , dann über Juchitán de Zaragoza nach Cárdenas(s)</p></div><div class="thrv_wrapper thrv_text_element">	<p><br></p></div><div class="thrv_wrapper thrv_text_element"><p><br></p></div><div class="tcb_flag" style="display: none"></div>
<ul class="shariff-buttons theme-color orientation-horizontal buttonsize-large"><li class="shariff-button facebook shariff-nocustomcolor" style="background-color:#4273c8"><a href="https://www.facebook.com/sharer/sharer.php?u=https%3A%2F%2Fsonneimvisier.de%2F24-earth-wind-and-water%2F" title="Bei Facebook teilen" aria-label="Bei Facebook teilen" role="button" rel="nofollow" class="shariff-link" style="; background-color:#3b5998; color:#fff" target="_blank"><span class="shariff-icon" style=""><svg width="32px" height="20px" xmlns="http://www.w3.org/2000/svg" viewBox="0 0 18 32"><path fill="#3b5998" d="M17.1 0.2v4.7h-2.8q-1.5 0-2.1 0.6t-0.5 1.9v3.4h5.2l-0.7 5.3h-4.5v13.6h-5.5v-13.6h-4.5v-5.3h4.5v-3.9q0-3.3 1.9-5.2t5-1.8q2.6 0 4.1 0.2z"/></svg></span><span class="shariff-text">teilen</span>&nbsp;</a></li><li class="shariff-button twitter shariff-nocustomcolor" style="background-color:#595959"><a href="https://twitter.com/share?url=https%3A%2F%2Fsonneimvisier.de%2F24-earth-wind-and-water%2F&text=24.%20Earth%2C%20Wind%20and%E2%80%A6%20Water" title="Bei X teilen" aria-label="Bei X teilen" role="button" rel="noopener nofollow" class="shariff-link" style="; background-color:#000; color:#fff" target="_blank"><span class="shariff-icon" style=""><svg width="32px" height="20px" xmlns="http://www.w3.org/2000/svg" viewBox="0 0 24 24"><path fill="#000" d="M14.258 10.152L23.176 0h-2.113l-7.747 8.813L7.133 0H0l9.352 13.328L0 23.973h2.113l8.176-9.309 6.531 9.309h7.133zm-2.895 3.293l-.949-1.328L2.875 1.56h3.246l6.086 8.523.945 1.328 7.91 11.078h-3.246zm0 0"/></svg></span><span class="shariff-text">teilen</span>&nbsp;</a></li><li class="shariff-button pinterest shariff-nocustomcolor" style="background-color:#e70f18"><a href="https://www.pinterest.com/pin/create/link/?url=https%3A%2F%2Fsonneimvisier.de%2F24-earth-wind-and-water%2F&media=https%3A%2F%2Fsonneimvisier.de%2Fwp-content%2Fuploads%2F2021%2F03%2FBILD3338.jpg&description=24.%20Earth%2C%20Wind%20and%E2%80%A6%20Water" title="Bei Pinterest pinnen" aria-label="Bei Pinterest pinnen" role="button" rel="noopener nofollow" class="shariff-link" style="; background-color:#cb2027; color:#fff" target="_blank"><span class="shariff-icon" style=""><svg width="32px" height="20px" xmlns="http://www.w3.org/2000/svg" viewBox="0 0 27 32"><path fill="#cb2027" d="M27.4 16q0 3.7-1.8 6.9t-5 5-6.9 1.9q-2 0-3.9-0.6 1.1-1.7 1.4-2.9 0.2-0.6 1-3.8 0.4 0.7 1.3 1.2t2 0.5q2.1 0 3.8-1.2t2.7-3.4 0.9-4.8q0-2-1.1-3.8t-3.1-2.9-4.5-1.2q-1.9 0-3.5 0.5t-2.8 1.4-2 2-1.2 2.3-0.4 2.4q0 1.9 0.7 3.3t2.1 2q0.5 0.2 0.7-0.4 0-0.1 0.1-0.5t0.2-0.5q0.1-0.4-0.2-0.8-0.9-1.1-0.9-2.7 0-2.7 1.9-4.6t4.9-2q2.7 0 4.2 1.5t1.5 3.8q0 3-1.2 5.2t-3.1 2.1q-1.1 0-1.7-0.8t-0.4-1.9q0.1-0.6 0.5-1.7t0.5-1.8 0.2-1.4q0-0.9-0.5-1.5t-1.4-0.6q-1.1 0-1.9 1t-0.8 2.6q0 1.3 0.4 2.2l-1.8 7.5q-0.3 1.2-0.2 3.2-3.7-1.6-6-5t-2.3-7.6q0-3.7 1.9-6.9t5-5 6.9-1.9 6.9 1.9 5 5 1.8 6.9z"/></svg></span><span class="shariff-text">merken</span>&nbsp;</a></li></ul></div><p>Der Beitrag <a href="https://sonneimvisier.de/24-earth-wind-and-water/">24. Earth, Wind and&#8230; Water</a> erschien zuerst auf <a href="https://sonneimvisier.de">sonneimvisier.de</a>.</p>
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		<title>23. &#8222;Das blaue Spängchen&#8220;</title>
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		<dc:creator><![CDATA[PepeundConny]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 22 Mar 2021 20:06:47 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bericht 21-24]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Eiszeit&#160;Ziemlich zerknirscht, mit einer Art Katerstimmung wegen der Vorfälle in Acapulco, setzten wir unsere Fahrt fort.&#160;Kennt Ihr das aus den Spielfilmen, immer wenn etwas Negatives passiert, jemand depressiv ist oder Leute auf einer Beerdigung sind, ist schlechtes Wetter oder alles ist einfach nur grau.&#160;Ich dachte ja immer (und das bestimmt nicht zu Unrecht), dass die [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://sonneimvisier.de/23-das-blaue-spaengchen/">23. &#8222;Das blaue Spängchen&#8220;</a> erschien zuerst auf <a href="https://sonneimvisier.de">sonneimvisier.de</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="thrv_wrapper thrv_text_element"><h2 class="">Eiszeit</h2></div><div class="thrv_wrapper thrv_text_element"><p><br></p><p>Ziemlich zerknirscht, mit einer Art Katerstimmung wegen der Vorfälle in Acapulco, setzten wir unsere Fahrt fort.</p><p>Kennt Ihr das aus den Spielfilmen, immer wenn etwas Negatives passiert, jemand depressiv ist oder Leute auf einer Beerdigung sind, ist schlechtes Wetter oder alles ist einfach nur grau.</p><p>Ich dachte ja immer (und das bestimmt nicht zu Unrecht), dass die Filmemacher das mit Absicht so machen.</p><p>Heute mussten wir das selbst so erleben.</p><p>Kein Regen, nein, ganz im Gegenteil: Die Natur schien komplett vertrocknet zu sein, offensichtlich hatte es hier schon längere Zeit nicht geregnet. Selbst viele Laubbäume waren kahl, ähnlich wie in Deutschland im Spätherbst oder Winter.</p><p>Passend zu unserer Stimmung.</p><p>Nur dass es heiß war.</p><p>Unser nächstes Ziel, Puerto Escondido, ist 400 km von Acapulco entfernt.</p><p>Mit guter Laune, auf guten Strassen und ohne von korrupten Polizisten aufgehalten geworden zu sein, hätten wir die Strecke easy gemeistert.</p><p>So jedoch war daran nicht mehr zu denken.</p><p>Nach gerade mal 280 gefahrenen Kilometern, um 17 Uhr nachmittags kamen wir in einer scheinbar unbewohnten Gegend an einem Schild vorbei: MOTEL.</p></div><div class="thrv_wrapper tve_image_caption tve_ea_thrive_zoom img_style_caption_overlay" data-css="tve-u-1785bb2af9f"><span class="tve_image_frame"><img decoding="async" class="tve_image wp-image-2305 tve_evt_manager_listen tve_et_click" alt="" data-id="2305" width="763" data-init-width="763" height="493" data-init-height="493" title="Google Maps Screenshot" loading="lazy" src="https://sonneimvisier.de/wp-content/uploads/2021/03/Screenshot-2020-11-30-at-12.55.45.png" data-width="763" data-height="493" data-tcb-events="__TCB_EVENT_[{&quot;t&quot;:&quot;click&quot;,&quot;a&quot;:&quot;thrive_zoom&quot;,&quot;config&quot;:{&quot;id&quot;:&quot;2305&quot;,&quot;size&quot;:&quot;full&quot;}}]_TNEVE_BCT__" style="" srcset="https://sonneimvisier.de/wp-content/uploads/2021/03/Screenshot-2020-11-30-at-12.55.45.png 763w, https://sonneimvisier.de/wp-content/uploads/2021/03/Screenshot-2020-11-30-at-12.55.45-300x194.png 300w" sizes="(max-width: 763px) 100vw, 763px" /></span><p class="thrv_wrapper wp-caption-text thrv-inline-text" style="text-align: center;">Sieht doch einladend aus, oder?</p></div><div class="thrv_wrapper thrv_text_element"><p><br></p><p>Die Hinterbacken hatten schon begonnen zu schmerzen, also entschieden wir hier zu übernachten.</p><p>Sofern das Motel in Betrieb wäre, was nicht immer selbstverständlich ist wie wir schon des öfteren während dieser Reise feststellen mussten.</p><p>Dieses Gebäude jedoch schien entweder ziemlich neu oder vor kurzem erst renoviert geworden zu sein.</p><p>Einladend, auf den ersten Blick. Mal sehen, was wir beim zweiten Blick sehen würden!</p><p>Großzügige Einfahrt, ähnlich wie in einem Drive-In kann man einmal ums Gebäude herum fahren.</p><p>Die Zimmer schienen eigene Parkbuchten, ich möchte fast sagen, Garagen, zu haben. Nur dass anstelle eines Garagentores einfach LKW-Planen wie Vorhänge angebracht waren.</p><p>Wir fuhren einmal fast um das gesamte Gebäude herum auf der Suche nach jemandem, der zuständig wäre. Die Rezeption, gleich an der Einfahrt, war jedenfalls nicht besetzt.</p><p>Drei Leute kamen uns entgegen. Alle Drei Indigene. Zwei waren offensichtlich ein Paar. Die dritte Person fiel durch ihr (sein) Aussehen sofort auf: Das glänzend schwarze Haar, zu einem Zopf geflochten und zusätzlich mit einem blauen Spängchen zusammen gehalten.</p><p>‚Moment mal! Das ist doch aber schon ein Mann‘, dachten wir in dem Moment wohl beide gleichermaßen.</p><p>Das war schon etwas irritierend, hier im "Macholand" Mexiko.</p><p>Wir wurden sehr nett empfangen und begrüsst. Auf die Frage ob denn ein Zimmer frei wäre und was eine Nacht kosten würde schauten die Drei sich kurz so an, als hätten wir nach den richtigen Lottozahlen der kommenden Woche gefragt.</p><p>„Das müssen wir erstmal ausrechnen, normalerweise werden die Zimmer für maximal drei Stunden gebucht…“</p><p>Jetzt wurde uns auch klar, wofür die LKW-Planen gedacht waren: Damit niemand das Auto dessen erkennen kann, der hier sein Schäferstündchen hält.</p><p>Okaayyy, wir waren im Stundenhotel gelandet.</p><p>War nicht das erste Mal, ist uns in der Schweiz bei einem Zwischenstopp auf einer Reise nach Italien schon einmal passiert (das war allerdings ein echter "Puff" damals).</p><p>Was soll‘s?</p><p>Das „blaue Spängchen“ (diesen Namen hatte er ab diesem Moment bei uns weg) nannte uns schließlich einen akzeptablen Preis und wir willigten ein.</p><p>Endlich die Pobacken ein wenig ausruhen lassen und den ganzen Stress abduschen.</p><p>Unsere Moppeds durften hinter einer der Planen in die zu unserem Zimmer gehörende Garage. Von dieser aus gab es eine Art Durchreiche direkt ins Zimmer. Hierzu könnt Ihr Eurer Phantasie freien Lauf lassen!</p><p>Das Zimmer war perfekt. Sauber, groß, das Bad mit Badewanne und - ringsum alles verspiegelt.</p><p>Auf die Frage, wo wir denn noch etwas zu Essen bekommen könnten, antwortete das „Spängchen“: „Es gibt ein Restaurant hier ganz in der Nähe, das ist aber ziemlich teuer. Wenn Ihr etwas günstiger essen wollt müsstet Ihr ein wenig weiter fahren, da gibt‘s dann aber nur so Sachen wie Leguan oder so. Ich weiß ja nicht ob Ihr das mögt.“</p><p>Ehrlich gesagt hatten wir schlichtweg keine Lust nochmal los zu fahren, also sagten wir: „Dann gehen wir ins näher gelegene Restaurant, ein paar Tacos werden ja wohl sooo teuer nicht sein.“</p><p>Sein Gesicht schien plötzlich zu strahlen als er meinte: „Wenn Ihr nur ein paar Tacos essen wollt, dann seid Ihr bei mir herzlich eingeladen. Kommt doch nach dem Duschen einfach dort drüben vorbei“, er zeigte auf ein Nebengebäude an dem eine Tür offen stand, „ich würde mich freuen!“</p><p>Na, was sollten wir denn davon nun halten?!?</p><p>Wir sagten zu.</p><p>Da unsere Moppeds gut versteckt waren, machten wir uns keine Mühe die Koffer und den Rest abzuschnallen, wie wir dies normalerweise bei jeder Übernachtung gemacht haben. Nur kurz den Kulturbeutel und einen Satz frische Klamotten aus den Koffern geholt, und ab unter die Dusche.</p><p>Etwas zögerlich klopften wir an die noch immer offen stehende Tür, die in eine Art Waschraum mit Küche führte.</p><p>Das Spängchen stand an einem Tisch und war damit beschäftigt frisch gewaschene Handtücher zusammen zu legen.</p><p>„Kommt rein, ich habe Eure Tacos schon vorbereitet!“</p><p>Er schien Spaß an der Arbeit und überhaupt am Leben zu haben.</p><p>Auf einem großen Tisch standen zwei Teller mit frisch zubereiteten Tacos mit allerleckerster Füllung, eine Karaffe und zwei Gläser mit Wassermelonen-Gurken-Limonade. Frisch zubereitet, das konnte man nicht nur sehen, das schmeckte man auch. Die Tacos waren vorzüglich, besser als so manche, die wir in Restaurants bisher bekommen hatten.</p><p>Nach dem Essen und ein wenig Smalltalk bedankten wir uns und wünschten uns gegenseitig eine gute Nacht.</p><p>Müde waren wir allemal, also nichts wie ins Bett.</p><p>Im Stundenhotel, hahaha!</p><p>Ob wir wohl auch schlafen könnten bei der Hitze? Das Gebäude war Massivbauweise, was soviel bedeutet, dass die Sonne den ganzen Tag Zeit hat alles schön aufzuheizen und die Hitze wird dann allerfeinst im Gemäuer gespeichert. Naja, hatten wir ja auch schon öfter überlebt.</p><p>Als wir so auf dem Bett lagen, nicht zugedeckt versteht sich, geht plötzlich unvermittelt eine Klimaanlage an von deren Existenz wir gar nicht wussten.</p><p>Oh, wie aufmerksam!</p><p>Kurz darauf klingelte das Telefon, das auf dem Nachttisch stand.</p><p>Wer würde uns hier anrufen?</p><p>Ich wäre wahrscheinlich nicht mal ran gegangen.</p><p>„Ist das ok so mit der Klimaanlage?“ hörte Conny das Spängchen am anderen Ende fragen. Sie bedankte sich für den Service und bat ihn, die Klimaanlage, die offenbar von der Rezeption aus ferngesteuert wurde, nach einer Stunde wieder auszuschalten.</p><p>Eine Stunde verging, eine zweite und es wurde KALT!</p><p>Wir suchten verzweifelt nach einer Nummer für die Rezeption - vergeblich.</p><p>Auch die Suche nach einem Stecker der Klimaanlage führte zu nichts.</p><p>Was tun?</p><p>Uns blieb nur eine Möglichkeit: Unsere Schlafsäcke!</p><p>Ich ging raus in die (heiße) Garage und holte die Schlafsäcke von den Moppeds. Wir mümmelten uns ein, als würden wir irgendwo in der Arktis übernachten. Die Reißverschlüsse zu bis ganz oben hin, so dass nur noch die Nase raus schaute.</p><p>Wir haben überlebt. Offensichtlich.</p><p><br></p></div><div class="thrv_wrapper thrv_text_element"><h2 class="">Strand, Surfer und - ich hatte meine Angel dabei</h2></div><div class="thrv_wrapper thrv_text_element"><p><br></p><p>Frühstück gab‘s am nächsten Morgen keins.</p><p>Gut durchgekühlt setzten wir unsere Fahrt fort.</p><p>Kurz nachdem wir losgefahren waren kamen wir mal wieder in eine Militärkontrolle. „Wo kommt Ihr her, wo wollt Ihr hin?“ diese Fragen waren wir ja mittlerweile gewohnt und dass wir von den Jungs nichts zu befürchten hatten ebenso.</p><p>So wurden wir dadurch auch nicht lange aufgehalten, was unseren heutigen Zeitplan sowieso nicht sehr durcheinander gebracht hätte, da es nach Puerto Escondido nur etwa 150 km waren und wir mit einer Fahrzeit von ungefähr drei Stunden rechneten.</p></div><div class="thrv_wrapper tve_image_caption tve_ea_thrive_zoom img_style_circle" data-css="tve-u-1785bcc35ca"><span class="tve_image_frame"><img decoding="async" class="tve_image wp-image-2310 tve_evt_manager_listen tve_et_click" alt="" data-id="2310" width="886" data-init-width="1600" height="664" data-init-height="1200" title="Zwischen Mancuernas und Puerto Escondido" loading="lazy" src="https://sonneimvisier.de/wp-content/uploads/2021/03/BILD3302.jpg" data-width="886" data-height="664" data-tcb-events="__TCB_EVENT_[{&quot;t&quot;:&quot;click&quot;,&quot;a&quot;:&quot;thrive_zoom&quot;,&quot;config&quot;:{&quot;id&quot;:&quot;2310&quot;,&quot;size&quot;:&quot;full&quot;}}]_TNEVE_BCT__" style="" srcset="https://sonneimvisier.de/wp-content/uploads/2021/03/BILD3302.jpg 1600w, https://sonneimvisier.de/wp-content/uploads/2021/03/BILD3302-300x225.jpg 300w, https://sonneimvisier.de/wp-content/uploads/2021/03/BILD3302-1024x768.jpg 1024w, https://sonneimvisier.de/wp-content/uploads/2021/03/BILD3302-768x576.jpg 768w, https://sonneimvisier.de/wp-content/uploads/2021/03/BILD3302-1536x1152.jpg 1536w" sizes="(max-width: 886px) 100vw, 886px" /></span><p class="thrv_wrapper thrv-inline-text wp-caption-text" style="text-align: center;">Kurzer Zwischenstopp</p></div><div class="thrv_wrapper thrv_text_element"><p><br></p><p>Die Fahrt verlief ruhig und wir kamen planmäßig nach exakt drei Stunden in der ca. 45000 Einwohner zählenden Stadt mit dem schier endlosen „Playa Zicatela“ an.</p></div><div class="thrv_wrapper tve_image_caption tve_ea_thrive_zoom img_style_lifted_style2" data-css="tve-u-1785bce7724"><span class="tve_image_frame"><img decoding="async" class="tve_image wp-image-2312 tve_evt_manager_listen tve_et_click" alt="" data-id="2312" width="886" data-init-width="1600" height="665" data-init-height="1200" title="Playa Zicatela" loading="lazy" src="https://sonneimvisier.de/wp-content/uploads/2021/03/BILD3327.jpg" data-width="886" data-height="665" data-tcb-events="__TCB_EVENT_[{&quot;t&quot;:&quot;click&quot;,&quot;a&quot;:&quot;thrive_zoom&quot;,&quot;config&quot;:{&quot;id&quot;:&quot;2312&quot;,&quot;size&quot;:&quot;full&quot;}}]_TNEVE_BCT__" 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Angel dabei.</p><p>In einem der vielen Hotels konnten wir eine phantastische Cabaña direkt neben dem Pool buchen.</p></div><div class="thrv_wrapper tve_image_caption tve_ea_thrive_zoom img_style_lifted_style2" data-css="tve-u-1785bd5186b"><span class="tve_image_frame"><img decoding="async" class="tve_image wp-image-2316 tve_evt_manager_listen tve_et_click" alt="" data-id="2316" width="886" data-init-width="1600" height="665" data-init-height="1200" title="Cabaña in Puerto Escondido" loading="lazy" src="https://sonneimvisier.de/wp-content/uploads/2021/03/BILD3306.jpg" data-width="886" data-height="665" data-tcb-events="__TCB_EVENT_[{&quot;t&quot;:&quot;click&quot;,&quot;a&quot;:&quot;thrive_zoom&quot;,&quot;config&quot;:{&quot;id&quot;:&quot;2316&quot;,&quot;size&quot;:&quot;full&quot;}}]_TNEVE_BCT__" style="" data-css="tve-u-1785bd5967e" srcset="https://sonneimvisier.de/wp-content/uploads/2021/03/BILD3306.jpg 1600w, 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In der relativ kleinen, mit Palmen bepflanzten Anlage herrschte eine total relaxte Atmosphäre, auf der anderen Seite des Pools befand sich eine kleine Bar und wir konnten unsere Motorräder mal wieder direkt vor unserer Zimmertür parken.</p><p>Was für ein Luxus!</p><p>Ab an den Strand!</p></div><div class="thrv_wrapper tve_image_caption tve_ea_thrive_zoom img_style_lifted_style2" data-css="tve-u-1785bdde299"><span class="tve_image_frame"><img decoding="async" class="tve_image wp-image-2320 tve_evt_manager_listen tve_et_click" alt="" data-id="2320" width="886" data-init-width="1600" height="665" data-init-height="1200" title="Strand" loading="lazy" src="https://sonneimvisier.de/wp-content/uploads/2021/03/BILD3325.jpg" data-width="886" data-height="665" data-tcb-events="__TCB_EVENT_[{&quot;t&quot;:&quot;click&quot;,&quot;a&quot;:&quot;thrive_zoom&quot;,&quot;config&quot;:{&quot;id&quot;:&quot;2320&quot;,&quot;size&quot;:&quot;full&quot;}}]_TNEVE_BCT__" style="" srcset="https://sonneimvisier.de/wp-content/uploads/2021/03/BILD3325.jpg 1600w, https://sonneimvisier.de/wp-content/uploads/2021/03/BILD3325-300x225.jpg 300w, https://sonneimvisier.de/wp-content/uploads/2021/03/BILD3325-1024x768.jpg 1024w, https://sonneimvisier.de/wp-content/uploads/2021/03/BILD3325-768x576.jpg 768w, https://sonneimvisier.de/wp-content/uploads/2021/03/BILD3325-1536x1152.jpg 1536w" sizes="(max-width: 886px) 100vw, 886px" /></span></div><div class="thrv_wrapper thrv_text_element"><p><br></p><p>Die Wellen sind hier nicht allzu hoch, dennoch ausreichend zum Surfen oder, was auch viele machen, Bodyboarden.</p><p>Wir genossen die Abkühlung und genehmigten uns danach auf einer Strandliege einen „Margarita“ (oder auch zwei).</p></div><div class="thrv_wrapper tve_image_caption tve_ea_thrive_zoom img_style_circle" data-css="tve-u-1785bdf81ce"><span class="tve_image_frame"><img decoding="async" class="tve_image wp-image-2322 tve_evt_manager_listen tve_et_click" alt="" data-id="2322" width="886" data-init-width="1600" height="665" data-init-height="1200" title="Margarita" loading="lazy" src="https://sonneimvisier.de/wp-content/uploads/2021/03/BILD3331.jpg" data-width="886" data-height="665" style="" data-css="tve-u-1785bdfc05c" data-tcb-events="__TCB_EVENT_[{&quot;t&quot;:&quot;click&quot;,&quot;a&quot;:&quot;thrive_zoom&quot;,&quot;config&quot;:{&quot;id&quot;:&quot;2322&quot;,&quot;size&quot;:&quot;full&quot;}}]_TNEVE_BCT__" srcset="https://sonneimvisier.de/wp-content/uploads/2021/03/BILD3331.jpg 1600w, https://sonneimvisier.de/wp-content/uploads/2021/03/BILD3331-300x225.jpg 300w, https://sonneimvisier.de/wp-content/uploads/2021/03/BILD3331-1024x768.jpg 1024w, https://sonneimvisier.de/wp-content/uploads/2021/03/BILD3331-768x576.jpg 768w, https://sonneimvisier.de/wp-content/uploads/2021/03/BILD3331-1536x1152.jpg 1536w" sizes="(max-width: 886px) 100vw, 886px" /></span></div><div class="thrv_wrapper thrv_text_element"><p><br></p><p>Bei einem Spaziergang entlang der Strasse machten wir uns ein erstes Bild von der touristischen Seite der Stadt.</p><p>Nicht schlecht.</p><p>Könnte man sich hier etwa den Rest des Lebens wohlfühlen? Eventuell schon.</p><p>Nur, womit würden wir unsere Brötchen verdienen?</p><p>Erst mal schauen, was es alles schon gibt und was eventuell noch fehlt.</p><p>Am folgenden Tag erkundeten wir die Stadt, auch um in Erfahrung zu bringen, ob hier alles Notwendige für den Alltag angeboten würde.</p><p>Auch hier wurden wir nicht enttäuscht.</p><p>Zwischen der eigentlichen Stadt und der Strandmeile, genauer gesagt am „Playa Principal“, ganz in der Nähe eines großen Supermarktes ist eine Art Fußgängerzone mit etlichen Restaurants und Souvenirläden.</p><p>Unter Anderem auch ein Schokoladen-Shop.</p><p>Das ist wie ein Magnet für Conny.</p><p>Auf Werbeschildern wurde kostenloses Probieren angeboten. Als wir jedoch danach fragten, hieß es, es wäre kurz vor Feierabend und die „Probierschoki“ wäre schon alle.</p><p>„Aber ich habe hier noch was anderes für Euch zum Probieren, wenn Ihr wollt!“</p><p>Bereits die Ladentür hinter uns gebracht, drehten wir uns neugierig nochmal mit fragendem Blick zu dem Herrn um. Irgendwie schien dieser ein wenig zu schmunzeln.</p><p>„Was ist es denn?“ wollten wir wissen.</p><p>Mit einem Schraubdeckelglas in der Hand kam er näher, öffnete den Deckel und hielt uns das Glas mit der Öffnung entgegen. „Insectos“ sagte er.</p><p>Insekten, hatten wir da richtig gehört?</p><p>Ja, hatten wir.</p><p>Conny wandte sich leicht angeekelt ab und wollte schon gehen.</p><p>Mich packte die Neugier und ich griff ins Glas. Nicht zu tief, muss ich zugeben. Welches (geröstete) Insekt denn nun seinen Weg in mein Verdauungssystem gefunden hatte kann ich nicht sagen, aber den Wunsch nach mehr konnte es bei mir nicht erwecken.</p><p>Dann lieber einen frischen Fisch vom Grill.</p><p>Ich hatte ja meine Angel dabei.</p><p>Den nächsten Tag verbrachten wir fast komplett am Strand. Conny ging gelegentlich ins Wasser um sich vom Sonnenbaden abzukühlen, ich hingegen kam gelegentlich <strong>aus</strong> dem Wasser um etwas zu trinken.</p><p>Nicht dass Ihr jetzt denkt, ich wäre eine Wasserratte.</p><p>Nein, ich war - angeln.</p><p>Bis zur Hüfte in der Brandung stehend warf ich den Köder wieder und wieder hinaus so weit es ging während die Wellen immer höher zu werden schienen.</p></div><div class="thrv_wrapper tve_image_caption tve_ea_thrive_zoom img_style_circle" data-css="tve-u-1786021f658"><span class="tve_image_frame"><img decoding="async" class="tve_image wp-image-2326 tve_evt_manager_listen tve_et_click" alt="" data-id="2326" width="886" data-init-width="1600" height="665" data-init-height="1200" title="Petri Heil" loading="lazy" src="https://sonneimvisier.de/wp-content/uploads/2021/03/BILD3330.jpg" data-width="886" data-height="665" data-tcb-events="__TCB_EVENT_[{&quot;t&quot;:&quot;click&quot;,&quot;a&quot;:&quot;thrive_zoom&quot;,&quot;config&quot;:{&quot;id&quot;:&quot;2326&quot;,&quot;size&quot;:&quot;full&quot;}}]_TNEVE_BCT__" style="" srcset="https://sonneimvisier.de/wp-content/uploads/2021/03/BILD3330.jpg 1600w, https://sonneimvisier.de/wp-content/uploads/2021/03/BILD3330-300x225.jpg 300w, https://sonneimvisier.de/wp-content/uploads/2021/03/BILD3330-1024x768.jpg 1024w, https://sonneimvisier.de/wp-content/uploads/2021/03/BILD3330-768x576.jpg 768w, https://sonneimvisier.de/wp-content/uploads/2021/03/BILD3330-1536x1152.jpg 1536w" sizes="(max-width: 886px) 100vw, 886px" /></span><p class="thrv_wrapper wp-caption-text thrv-inline-text" style="text-align: center;">Andere surfen - ich angle lieber</p></div><div class="thrv_wrapper thrv_text_element"><p><br></p><p>Da kam es schon gelegentlich vor, dass der ganze Pepe mal unter Wasser war. Macht nix, ich will Fisch zum Abendessen!</p><p>Eine der Wellen hat mir dann aber meine (nicht ganz billige) Sonnenbrille vom Gesicht gerissen und da war dann einfach Schluss mit lustig.</p><p>Als ich wieder zurück zu Conny kam fragte sie mich (mal wieder):„Und, wo ist mein Fisch?“</p><p>„Der trägt jetzt Sonnenbrille“ antwortete ich etwas zerknirscht.</p><p>Eins der Restaurants war wahrscheinlich froh über meinen missglückten Angelversuch.</p><p>Zweiter Februar, wir sitzen an der Hotelbar.</p><p>An das Datum erinnere ich mich deshalb so genau, weil ein sehr guter Freund an diesem Tag Geburtstag hat.</p><p>Wir hatten unser „Zappelkistchen“ mit dabei um ihm per Skype zu gratulieren.</p><p>An der Bar sass ein italienisches Pärchen.</p><p>Der Barkeeper war Mexikaner.</p><p>Bevor wir den Anruf starteten, kamen wir mit den Dreien ins Gespräch. Unter Anderem hatten wir von unserem „Acapulco-Erlebnis“ erzählt, woraufhin der Barkeeper seine Erfahrungen mit der mexikanischen Polizei, fast schon wütend, zum Besten gab.</p><p>Seine Frau lebt wohl in den USA.</p><p>Er sagte, wann immer er mit ihrem Auto über die Grenze nach Mexiko gefahren wäre, jedesmal hätten sie ihn angehalten und ihm dieselben Sachen vorgeworfen wie uns in Acapulco.</p><p>Er ist Mexikaner.</p><p>Aber sein Auto hatte nun mal US-amerikanische Kennzeichen. Freiwild also.</p><p>Wir hatten uns so richtig reingesteigert, warum die nicht dort für Ordnung sorgen würden, wo es eigentlich notwendig wäre: Rücksichtslose Busfahrer, Motorradfahrer ohne Helm, ganze Familien auf einem Motorroller etc. .</p><p>Da schauten sich die zwei Italiener gegenseitig an und meinten: „Erinnerst Du Dich, wie vor ein paar Jahren noch in Italien.“</p><p>Damit war der Ernst des Gespräches beendet, wir alle lachten Tränen.</p><p>Aus dieser Laune heraus schmiedeten wir den Plan, unseren Freund in Deutschland mit etwas Besonderem zu überraschen: Jeder sollte in seiner Muttersprache gratulieren und „Happy Birthday“ singen.</p><p>Wir waren alle schon nicht mehr sooo ganz nüchtern.</p><p>Das war ein Heidenspass kann ich Euch sagen!</p><p>Ich bin mir sicher, unser Freund erinnert sich noch an die Hotelbar in Mexiko mit den Verrückten, die ihm alle zum Geburtstag gratulierten.</p><p>Bei einem Besuch in einem Restaurant erfuhren wir, dass die Besitzer Kanadier sind und das schrie ja förmlich nach brauchbaren Informationen.</p><p>Nach dem Essen kamen wir mit den Beiden ins Gespräch. Leider mussten wir schnell feststellen, dass sie entweder keine Lust auf etwaige Konkurrenz hatten oder einfach dachten wir wären diese Art Auswanderer, wie man sie bei RTL und Co. zu sehen bekommt.</p><p>Fast schon mit erhobenem Zeigefinger „klärten“ sie uns auf und fragten, ob wir uns denn auch gut vorbereitet hätten.</p><p>Gähn! Ja, hatten wir.</p><p>Das Gespräch verlief zwar anders als erwartet, aber dennoch freundlich. Leider sind keine verwertbaren Infos für uns dabei rüber gekommen.</p><p>Macht nichts, wenigstens war das Essen gut.</p><p>Wie ich schon öfters erwähnt habe, sind wir immer so lange an einem Ort geblieben, bis wir ein Gefühl dafür bekamen, wie geeignet dieser Ort für uns wäre.</p><p>Puerto Escondido gefiel uns ganz gut, wir wollten noch ein paar Nächte bleiben.</p><p>Egal wo wir bisher auf unserer Reise übernachtet hatten, verlängern war nie ein Problem.</p><p>Also zur Rezeption und zwei oder drei zusätzliche Nächte in der super gemütlichen Cabaña buchen.</p></div><div class="thrv_wrapper tve_image_caption tve_ea_thrive_zoom img_style_circle" data-css="tve-u-17860328df7"><span class="tve_image_frame"><img decoding="async" class="tve_image wp-image-2330 tve_evt_manager_listen tve_et_click" alt="" data-id="2330" width="886" data-init-width="1200" height="1181" data-init-height="1600" title="Cabana innen" loading="lazy" src="https://sonneimvisier.de/wp-content/uploads/2021/03/BILD3308.jpg" data-width="886" data-height="1181" data-tcb-events="__TCB_EVENT_[{&quot;t&quot;:&quot;click&quot;,&quot;a&quot;:&quot;thrive_zoom&quot;,&quot;config&quot;:{&quot;id&quot;:&quot;2330&quot;,&quot;size&quot;:&quot;full&quot;}}]_TNEVE_BCT__" style="" srcset="https://sonneimvisier.de/wp-content/uploads/2021/03/BILD3308.jpg 1200w, https://sonneimvisier.de/wp-content/uploads/2021/03/BILD3308-225x300.jpg 225w, https://sonneimvisier.de/wp-content/uploads/2021/03/BILD3308-768x1024.jpg 768w, https://sonneimvisier.de/wp-content/uploads/2021/03/BILD3308-1152x1536.jpg 1152w" sizes="(max-width: 886px) 100vw, 886px" /></span><p class="thrv_wrapper wp-caption-text thrv-inline-text" style="text-align: center;">Einfach, aber hübsch und gemütlich. Wir würden gerne länger bleiben.</p></div><div class="thrv_wrapper thrv_text_element"><p><br></p><p>Denkste!</p><p>Leider war diese schon anderweitig reserviert und wir mussten aus- und weiterziehen.</p><p>Ok, dachten wir, ist bestimmt auch für was gut. Sieben Nächte sollten dann wohl genug gewesen sein.</p><p>Wer weiß was uns als nächstes erwartet.</p><p>Jedenfalls kein Zwischenstopp! Unser nächstes Ziel lag nur etwa 70 km entfernt.</p><p>Am liebsten würde ich Euch gleich mit dorthin nehmen und von den dortigen Erlebnissen erzählen, aber ich glaube fast, Ihr müsst Euch bis zum nächsten Beitrag gedulden.</p></div><div class="thrv_wrapper tve_image_caption tve_ea_thrive_zoom img_style_lifted_style2" data-css="tve-u-178602c3334"><span class="tve_image_frame"><img decoding="async" class="tve_image wp-image-2328 tve_evt_manager_listen tve_et_click" alt="" data-id="2328" width="886" data-init-width="1261" height="408" data-init-height="581" title="Acapulco-Puerto Escondido" loading="lazy" src="https://sonneimvisier.de/wp-content/uploads/2021/03/Acapulco-Puerto-Escondido.png" data-width="886" data-height="408" data-tcb-events="__TCB_EVENT_[{&quot;t&quot;:&quot;click&quot;,&quot;a&quot;:&quot;thrive_zoom&quot;,&quot;config&quot;:{&quot;id&quot;:&quot;2328&quot;,&quot;size&quot;:&quot;full&quot;}}]_TNEVE_BCT__" srcset="https://sonneimvisier.de/wp-content/uploads/2021/03/Acapulco-Puerto-Escondido.png 1261w, https://sonneimvisier.de/wp-content/uploads/2021/03/Acapulco-Puerto-Escondido-300x138.png 300w, https://sonneimvisier.de/wp-content/uploads/2021/03/Acapulco-Puerto-Escondido-1024x472.png 1024w, https://sonneimvisier.de/wp-content/uploads/2021/03/Acapulco-Puerto-Escondido-768x354.png 768w" sizes="(max-width: 886px) 100vw, 886px" /></span><p class="thrv_wrapper wp-caption-text thrv-inline-text" style="text-align: center;">Zwischen Sta.Maria Cortijo und Sta.Maria Huazolotitlan ist ein grüner Punkt. Hier lebt das "Blaue Spängchen"...</p></div><div class="thrv_wrapper thrv_text_element">	<p><br></p><p>Adios de Puerto Escondido, nos vemos en Zipolite.</p></div><div class="tcb_flag" style="display: none"></div>
<ul class="shariff-buttons theme-color orientation-horizontal buttonsize-large"><li class="shariff-button facebook shariff-nocustomcolor" style="background-color:#4273c8"><a href="https://www.facebook.com/sharer/sharer.php?u=https%3A%2F%2Fsonneimvisier.de%2F23-das-blaue-spaengchen%2F" title="Bei Facebook teilen" aria-label="Bei Facebook teilen" role="button" rel="nofollow" class="shariff-link" style="; background-color:#3b5998; color:#fff" target="_blank"><span class="shariff-icon" style=""><svg width="32px" height="20px" xmlns="http://www.w3.org/2000/svg" viewBox="0 0 18 32"><path fill="#3b5998" d="M17.1 0.2v4.7h-2.8q-1.5 0-2.1 0.6t-0.5 1.9v3.4h5.2l-0.7 5.3h-4.5v13.6h-5.5v-13.6h-4.5v-5.3h4.5v-3.9q0-3.3 1.9-5.2t5-1.8q2.6 0 4.1 0.2z"/></svg></span><span class="shariff-text">teilen</span>&nbsp;</a></li><li class="shariff-button twitter shariff-nocustomcolor" style="background-color:#595959"><a href="https://twitter.com/share?url=https%3A%2F%2Fsonneimvisier.de%2F23-das-blaue-spaengchen%2F&text=23.%20%E2%80%9EDas%20blaue%20Sp%C3%A4ngchen%E2%80%9C" title="Bei X teilen" aria-label="Bei X teilen" role="button" rel="noopener nofollow" class="shariff-link" style="; background-color:#000; color:#fff" target="_blank"><span class="shariff-icon" style=""><svg width="32px" height="20px" xmlns="http://www.w3.org/2000/svg" viewBox="0 0 24 24"><path fill="#000" d="M14.258 10.152L23.176 0h-2.113l-7.747 8.813L7.133 0H0l9.352 13.328L0 23.973h2.113l8.176-9.309 6.531 9.309h7.133zm-2.895 3.293l-.949-1.328L2.875 1.56h3.246l6.086 8.523.945 1.328 7.91 11.078h-3.246zm0 0"/></svg></span><span class="shariff-text">teilen</span>&nbsp;</a></li><li class="shariff-button pinterest shariff-nocustomcolor" style="background-color:#e70f18"><a href="https://www.pinterest.com/pin/create/link/?url=https%3A%2F%2Fsonneimvisier.de%2F23-das-blaue-spaengchen%2F&media=https%3A%2F%2Fsonneimvisier.de%2Fwp-content%2Fuploads%2F2021%2F03%2FBILD3318.jpg&description=23.%20%E2%80%9EDas%20blaue%20Sp%C3%A4ngchen%E2%80%9C" title="Bei Pinterest pinnen" aria-label="Bei Pinterest pinnen" role="button" rel="noopener nofollow" class="shariff-link" style="; background-color:#cb2027; color:#fff" target="_blank"><span class="shariff-icon" style=""><svg width="32px" height="20px" xmlns="http://www.w3.org/2000/svg" viewBox="0 0 27 32"><path fill="#cb2027" d="M27.4 16q0 3.7-1.8 6.9t-5 5-6.9 1.9q-2 0-3.9-0.6 1.1-1.7 1.4-2.9 0.2-0.6 1-3.8 0.4 0.7 1.3 1.2t2 0.5q2.1 0 3.8-1.2t2.7-3.4 0.9-4.8q0-2-1.1-3.8t-3.1-2.9-4.5-1.2q-1.9 0-3.5 0.5t-2.8 1.4-2 2-1.2 2.3-0.4 2.4q0 1.9 0.7 3.3t2.1 2q0.5 0.2 0.7-0.4 0-0.1 0.1-0.5t0.2-0.5q0.1-0.4-0.2-0.8-0.9-1.1-0.9-2.7 0-2.7 1.9-4.6t4.9-2q2.7 0 4.2 1.5t1.5 3.8q0 3-1.2 5.2t-3.1 2.1q-1.1 0-1.7-0.8t-0.4-1.9q0.1-0.6 0.5-1.7t0.5-1.8 0.2-1.4q0-0.9-0.5-1.5t-1.4-0.6q-1.1 0-1.9 1t-0.8 2.6q0 1.3 0.4 2.2l-1.8 7.5q-0.3 1.2-0.2 3.2-3.7-1.6-6-5t-2.3-7.6q0-3.7 1.9-6.9t5-5 6.9-1.9 6.9 1.9 5 5 1.8 6.9z"/></svg></span><span class="shariff-text">merken</span>&nbsp;</a></li></ul></div><p>Der Beitrag <a href="https://sonneimvisier.de/23-das-blaue-spaengchen/">23. &#8222;Das blaue Spängchen&#8220;</a> erschien zuerst auf <a href="https://sonneimvisier.de">sonneimvisier.de</a>.</p>
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		<title>22. Going loco down in Acapulco&#8230;</title>
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		<dc:creator><![CDATA[PepeundConny]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 19 Mar 2021 19:19:16 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bericht 21-24]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>...doch zuerst auf den Spuren von Rambo&#160;Keine Bratwurst und auch nicht die richtigen Batterien für unseren Spotnik. Hmm, genug gesehen in und von Zihuatanejo.&#160;War jedenfalls nett gewesen hier.&#160;Mal sehen was uns unser nächstes Ziel bieten kann: Acapulco!&#160;Jeder kennt es aus dem TV, jeder kennt die berühmt berüchtigten Klippenspringer.&#160;Doch wir hatten gehört, dort gäbe es eine [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://sonneimvisier.de/acapulco/">22. Going loco down in Acapulco&#8230;</a> erschien zuerst auf <a href="https://sonneimvisier.de">sonneimvisier.de</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="thrv_wrapper thrv_text_element"><h2 class="">...doch zuerst auf den Spuren von Rambo</h2></div><div class="thrv_wrapper thrv_text_element"><p><br></p><p><br>Keine Bratwurst und auch nicht die richtigen Batterien für unseren Spotnik. Hmm, genug gesehen in und von Zihuatanejo.</p><p>War jedenfalls nett gewesen hier.</p><p>Mal sehen was uns unser nächstes Ziel bieten kann: Acapulco!</p><p>Jeder kennt es aus dem TV, jeder kennt die berühmt berüchtigten Klippenspringer.</p><p>Doch wir hatten gehört, dort gäbe es eine Deutsche, die Bratwürste verkauft. Dazu aber später mehr.</p><p>Ihr wisst ja mittlerweile, dass es mich nicht unbedingt in große Städte zieht. Conny schon eher. Doch diesmal meinte auch sie, es wäre besser, nicht direkt in Acapulco zu übernachten sondern lieber etwas außerhalb.</p><p>10 Kilometer vor Acapulco und vier Stunden Fahrt entfernt von Zihuatanejo liegt „Pie de la Cuesta“ auf einer Landzunge, die eine riesige Lagune vom Meer trennt.</p><p>Ein ruhiger Ort mit kilometerlangem, extrabreitem Sandstrand.</p><p>Über die Landzunge führt eine einzige Strasse. Auf der einen Seite stehen die Häuser am Strand des Pazifik, auf der anderen direkt an der Lagune. Man hat den Eindruck an einem großen See zu stehen wenn man auf die Lagune schaut.</p></div><div class="thrv_wrapper tve_image_caption tve_ea_thrive_zoom img_style_lifted_style2" data-css="tve-u-1784d7f5ccb"><span class="tve_image_frame"><img decoding="async" class="tve_image wp-image-2262 tve_evt_manager_listen tve_et_click" alt="" data-id="2262" width="886" data-init-width="1600" height="665" data-init-height="1200" title="Laguna de Coyuca" loading="lazy" src="https://sonneimvisier.de/wp-content/uploads/2021/03/BILD3200.jpg" data-width="886" data-height="665" data-tcb-events="__TCB_EVENT_[{&quot;t&quot;:&quot;click&quot;,&quot;a&quot;:&quot;thrive_zoom&quot;,&quot;config&quot;:{&quot;id&quot;:&quot;2262&quot;,&quot;size&quot;:&quot;full&quot;}}]_TNEVE_BCT__" style="" srcset="https://sonneimvisier.de/wp-content/uploads/2021/03/BILD3200.jpg 1600w, https://sonneimvisier.de/wp-content/uploads/2021/03/BILD3200-300x225.jpg 300w, https://sonneimvisier.de/wp-content/uploads/2021/03/BILD3200-1024x768.jpg 1024w, https://sonneimvisier.de/wp-content/uploads/2021/03/BILD3200-768x576.jpg 768w, https://sonneimvisier.de/wp-content/uploads/2021/03/BILD3200-1536x1152.jpg 1536w" sizes="(max-width: 886px) 100vw, 886px" /></span><p class="thrv_wrapper wp-caption-text thrv-inline-text" data-css="tve-u-1784d8221af" style="">Nur ein kleiner Ausschnitt der Lagune</p></div><div class="thrv_wrapper thrv_text_element"><p><br></p><p>Wir entschieden uns für ein Hotel am Meer. Das „Nirvana“ bot nebst angenehmen Zimmern einen Palmengarten mit Pool und, natürlich, direktem Zugang zum Strand.</p></div><div class="thrv_wrapper tve_image_caption img_style_circle" data-css="tve-u-1784d87fc47"><span class="tve_image_frame"><img decoding="async" class="tve_image wp-image-2264" alt="" data-id="2264" width="886" data-init-width="1600" height="665" data-init-height="1200" title="Im &quot;Nirvana&quot;" loading="lazy" src="https://sonneimvisier.de/wp-content/uploads/2021/03/BILD3265.jpg" data-width="886" data-height="665" style="" srcset="https://sonneimvisier.de/wp-content/uploads/2021/03/BILD3265.jpg 1600w, https://sonneimvisier.de/wp-content/uploads/2021/03/BILD3265-300x225.jpg 300w, https://sonneimvisier.de/wp-content/uploads/2021/03/BILD3265-1024x768.jpg 1024w, https://sonneimvisier.de/wp-content/uploads/2021/03/BILD3265-768x576.jpg 768w, https://sonneimvisier.de/wp-content/uploads/2021/03/BILD3265-1536x1152.jpg 1536w" sizes="(max-width: 886px) 100vw, 886px" /></span><p class="thrv_wrapper wp-caption-text thrv-inline-text" style="text-align: center;">Super Atmosphäre im Hotel "Nirvana"</p></div><div class="thrv_wrapper thrv_text_element"><p><br></p><p>Die Besitzer des Hotels, ein Pärchen aus den USA, freuten sich über uns als doch eher außergewöhnliche Gäste und wir sassen am Abend lange zusammen und plauderten. Unter Anderem über die damalige wirtschaftliche und politische Lage in Mexiko.</p><p>Politik ist nicht das worüber ich hier fachsimpeln will, ich erwähne das nur, weil eben durch diese politische Lage die wirtschaftliche in eine sehr negative Position gebracht wurde.</p><p>Long story short: Aufgrund vermeintlicher Sicherheitsbedenken kamen damals die US-Amerikaner nicht mehr in diese Gegend um Urlaub zu machen, was die Besitzer des „Nirvana“ dazu bewegte ihr Hotel zum Verkauf anzubieten.</p><p>„Ihr seid doch auf der Suche nach einem neuen Platz zum Leben! Wäre das nichts für Euch?“</p><p>Uups, da bietet uns doch tatsächlich jemand ein Hotel zum Kauf an.</p><p>Ehrlich gesagt: Obwohl ganz klar war, dass diese Gegend nicht in unser Beuteschema passte, für den Bruchteil einer Sekunde haben wir beide darüber nachgedacht.</p><p>„Nein danke, wir suchen noch etwas weiter.“</p><p>Bei dem einen oder anderen Bierchen kamen freilich auch noch weitere Themen auf den Tisch. Wir wollten von den Beiden wissen, was sie uns denn als sehenswert empfehlen können.</p><p>„Eine Bootsfahrt über die Lagune, die startet gleich ein paar hundert Meter von hier die Strasse runter, kostet soundso viel, dauert soundso lange und der Anbieter holt Euch hier ab.“</p><p>Gebongt!</p><p>Am nächsten Morgen gab‘s erst einmal ein feines Frühstück unter dem Palapadach inmitten des Palmengartens bevor wir abgeholt wurden.</p></div><div class="thrv_wrapper tve_image_caption tve_ea_thrive_zoom img_style_lifted_style2" data-css="tve-u-1784d8c634f"><span class="tve_image_frame"><img decoding="async" class="tve_image wp-image-2265 tve_evt_manager_listen tve_et_click" alt="" data-id="2265" width="886" data-init-width="1600" height="665" data-init-height="1200" title="Conny+Coffee" loading="lazy" src="https://sonneimvisier.de/wp-content/uploads/2021/03/BILD3264.jpg" data-width="886" data-height="665" data-tcb-events="__TCB_EVENT_[{&quot;t&quot;:&quot;click&quot;,&quot;a&quot;:&quot;thrive_zoom&quot;,&quot;config&quot;:{&quot;id&quot;:&quot;2265&quot;,&quot;size&quot;:&quot;full&quot;}}]_TNEVE_BCT__" srcset="https://sonneimvisier.de/wp-content/uploads/2021/03/BILD3264.jpg 1600w, https://sonneimvisier.de/wp-content/uploads/2021/03/BILD3264-300x225.jpg 300w, https://sonneimvisier.de/wp-content/uploads/2021/03/BILD3264-1024x768.jpg 1024w, https://sonneimvisier.de/wp-content/uploads/2021/03/BILD3264-768x576.jpg 768w, https://sonneimvisier.de/wp-content/uploads/2021/03/BILD3264-1536x1152.jpg 1536w" sizes="(max-width: 886px) 100vw, 886px" /></span><p class="thrv_wrapper wp-caption-text thrv-inline-text" style="text-align: center;">Kaffee und der Lonely Planet - Conny ist im Glück...</p></div><div class="thrv_wrapper thrv_text_element"><p><br></p><p>Nach einer kurzen Fahrt waren wir am Anleger.</p><p>Kein Boot!</p><p>Oh-oh, das kannten wir doch schon!</p><p>Doch anders als damals in San Blas mussten wir nicht lange warten und das Boot kam angefahren.</p><p>Außer uns waren nur noch ein paar wenige Leute mit an Bord und die Fahrt konnte losgehen.</p></div><div class="thrv_wrapper tve_image_caption tve_ea_thrive_zoom img_style_lifted_style2" data-css="tve-u-1784d954d04"><span class="tve_image_frame"><img decoding="async" class="tve_image wp-image-2267 tve_evt_manager_listen tve_et_click" alt="" data-id="2267" width="886" data-init-width="1600" height="665" data-init-height="1200" title="Lancha" loading="lazy" src="https://sonneimvisier.de/wp-content/uploads/2021/03/BILD3199.jpg" data-width="886" data-height="665" data-tcb-events="__TCB_EVENT_[{&quot;t&quot;:&quot;click&quot;,&quot;a&quot;:&quot;thrive_zoom&quot;,&quot;config&quot;:{&quot;id&quot;:&quot;2267&quot;,&quot;size&quot;:&quot;full&quot;}}]_TNEVE_BCT__" style="" srcset="https://sonneimvisier.de/wp-content/uploads/2021/03/BILD3199.jpg 1600w, https://sonneimvisier.de/wp-content/uploads/2021/03/BILD3199-300x225.jpg 300w, https://sonneimvisier.de/wp-content/uploads/2021/03/BILD3199-1024x768.jpg 1024w, https://sonneimvisier.de/wp-content/uploads/2021/03/BILD3199-768x576.jpg 768w, https://sonneimvisier.de/wp-content/uploads/2021/03/BILD3199-1536x1152.jpg 1536w" sizes="(max-width: 886px) 100vw, 886px" /></span><p class="thrv_wrapper thrv-inline-text wp-caption-text" style="text-align: center;">La Laguna de Coyuco</p></div><div class="thrv_wrapper thrv_text_element"><p><br></p><p>Was für ein Unterschied es doch ist zwischen Süß- und Salzwasser!</p><p>Wir fühlten uns fast wie auf einem überdimensionalen Baggersee. Gelegentlich kamen wir an einem Teppich von Seerosen oder Algen vorbei. Ein paar andere Boote, zumeist sehr einfache Fischerboote, kreuzten unseren Weg. Die Kapitäne schienen sich alle mit Vornamen zu kennen.</p></div><div class="thrv_wrapper tve_image_caption tve_ea_thrive_zoom img_style_caption_overlay" data-css="tve-u-1784d9afd34"><span class="tve_image_frame"><img decoding="async" class="tve_image wp-image-2268 tve_evt_manager_listen tve_et_click" alt="" data-id="2268" width="886" data-init-width="1600" height="665" data-init-height="1200" title="Fischer" loading="lazy" src="https://sonneimvisier.de/wp-content/uploads/2021/03/BILD3212.jpg" data-width="886" data-height="665" style="" data-css="tve-u-1784d9b5879" data-tcb-events="__TCB_EVENT_[{&quot;t&quot;:&quot;click&quot;,&quot;a&quot;:&quot;thrive_zoom&quot;,&quot;config&quot;:{&quot;id&quot;:&quot;2268&quot;,&quot;size&quot;:&quot;full&quot;}}]_TNEVE_BCT__" srcset="https://sonneimvisier.de/wp-content/uploads/2021/03/BILD3212.jpg 1600w, https://sonneimvisier.de/wp-content/uploads/2021/03/BILD3212-300x225.jpg 300w, https://sonneimvisier.de/wp-content/uploads/2021/03/BILD3212-1024x768.jpg 1024w, https://sonneimvisier.de/wp-content/uploads/2021/03/BILD3212-768x576.jpg 768w, https://sonneimvisier.de/wp-content/uploads/2021/03/BILD3212-1536x1152.jpg 1536w" sizes="(max-width: 886px) 100vw, 886px" /></span><p class="thrv_wrapper thrv-inline-text wp-caption-text" style="text-align: center;">Hier wird mit einfachen Handleinen geangelt</p></div><div class="thrv_wrapper thrv_text_element"><p><br></p><p>Unser Ziel war eine Insel in der Lagune, auf der laut Tourguide (unser Kapitän) ein Mann mit seinen sieben Frauen leben soll.</p><p>Wir sind immer noch in Mexiko - Polygamie wird hier nicht toleriert!</p><p>Wie dem auch sei, überprüfen konnten wir den Wahrheitsgehalt dieser Story eh nicht, denn die Insel konnten wir nicht wirklich erkunden.</p><p>Das Boot legte direkt in einem, naja nennen wir es mal „Restaurant“ an.</p><p><b>In</b> einem Restaurant?</p><p>Nun ja, dieses liegt so dicht am Strand, dass das Wasser bis an die Tische reicht. Ein Sonnenschutzdach aus Palmblättern überdeckt auch einen Bereich im Wasser. So ist es möglich mit dem Boot direkt ins Restaurant zu fahren.</p></div><div class="thrv_wrapper tve_image_caption tve_ea_thrive_zoom img_style_lifted_style2" data-css="tve-u-1784d9fb98b"><span class="tve_image_frame"><img decoding="async" class="tve_image wp-image-2270 tve_evt_manager_listen tve_et_click" alt="" data-id="2270" width="886" data-init-width="1600" height="665" data-init-height="1200" title="Drive In" loading="lazy" src="https://sonneimvisier.de/wp-content/uploads/2021/03/BILD3249.jpg" data-width="886" data-height="665" data-tcb-events="__TCB_EVENT_[{&quot;t&quot;:&quot;click&quot;,&quot;a&quot;:&quot;thrive_zoom&quot;,&quot;config&quot;:{&quot;id&quot;:&quot;2270&quot;,&quot;size&quot;:&quot;full&quot;}}]_TNEVE_BCT__" style="" srcset="https://sonneimvisier.de/wp-content/uploads/2021/03/BILD3249.jpg 1600w, https://sonneimvisier.de/wp-content/uploads/2021/03/BILD3249-300x225.jpg 300w, https://sonneimvisier.de/wp-content/uploads/2021/03/BILD3249-1024x768.jpg 1024w, https://sonneimvisier.de/wp-content/uploads/2021/03/BILD3249-768x576.jpg 768w, https://sonneimvisier.de/wp-content/uploads/2021/03/BILD3249-1536x1152.jpg 1536w" sizes="(max-width: 886px) 100vw, 886px" /></span></div><div class="thrv_wrapper thrv_text_element"><p><br></p><p>Die meisten Leute, ausschließlich einheimische Touristen, bestellten sich etwas zu Essen, wir begnügten uns mit einer Cola, auch wenn der Name unseres Bootes etwas anderes suggerierte:</p><p>„MARGARITA“</p><p>stand in großen Lettern auf der Außenseite des Bootes…</p></div><div class="thrv_wrapper tve_image_caption tve_ea_thrive_zoom img_style_circle" data-css="tve-u-1784da2c9b4"><span class="tve_image_frame"><img decoding="async" class="tve_image wp-image-2271 tve_evt_manager_listen tve_et_click" alt="" data-id="2271" width="886" data-init-width="1600" height="665" data-init-height="1200" title="Ausflugsboot" loading="lazy" src="https://sonneimvisier.de/wp-content/uploads/2021/03/BILD3240.jpg" data-width="886" data-height="665" data-tcb-events="__TCB_EVENT_[{&quot;t&quot;:&quot;click&quot;,&quot;a&quot;:&quot;thrive_zoom&quot;,&quot;config&quot;:{&quot;id&quot;:&quot;2271&quot;,&quot;size&quot;:&quot;full&quot;}}]_TNEVE_BCT__" srcset="https://sonneimvisier.de/wp-content/uploads/2021/03/BILD3240.jpg 1600w, https://sonneimvisier.de/wp-content/uploads/2021/03/BILD3240-300x225.jpg 300w, https://sonneimvisier.de/wp-content/uploads/2021/03/BILD3240-1024x768.jpg 1024w, https://sonneimvisier.de/wp-content/uploads/2021/03/BILD3240-768x576.jpg 768w, https://sonneimvisier.de/wp-content/uploads/2021/03/BILD3240-1536x1152.jpg 1536w" sizes="(max-width: 886px) 100vw, 886px" /></span><p class="thrv_wrapper thrv-inline-text wp-caption-text" style="text-align: center;">Drink Empfehlung?</p></div><div class="thrv_wrapper thrv_text_element"><p><br></p><p>Die Leute genossen ihr Essen und viele gingen danach wie selbstverständlich ins Wasser um sich zu erfrischen.</p></div><div class="thrv_wrapper tve_image_caption tve_ea_thrive_zoom img_style_circle" data-css="tve-u-17856784a35"><span class="tve_image_frame"><img decoding="async" class="tve_image wp-image-2275 tve_evt_manager_listen tve_et_click" alt="" data-id="2275" width="886" data-init-width="1600" height="665" data-init-height="1200" title="Restaurant am/im Wasser" loading="lazy" src="https://sonneimvisier.de/wp-content/uploads/2021/03/BILD3228.jpg" data-width="886" data-height="665" data-tcb-events="__TCB_EVENT_[{&quot;t&quot;:&quot;click&quot;,&quot;a&quot;:&quot;thrive_zoom&quot;,&quot;config&quot;:{&quot;id&quot;:&quot;2275&quot;,&quot;size&quot;:&quot;full&quot;}}]_TNEVE_BCT__" style="" srcset="https://sonneimvisier.de/wp-content/uploads/2021/03/BILD3228.jpg 1600w, https://sonneimvisier.de/wp-content/uploads/2021/03/BILD3228-300x225.jpg 300w, https://sonneimvisier.de/wp-content/uploads/2021/03/BILD3228-1024x768.jpg 1024w, https://sonneimvisier.de/wp-content/uploads/2021/03/BILD3228-768x576.jpg 768w, https://sonneimvisier.de/wp-content/uploads/2021/03/BILD3228-1536x1152.jpg 1536w" sizes="(max-width: 886px) 100vw, 886px" /></span><p class="thrv_wrapper thrv-inline-text wp-caption-text" style="text-align: center;">Mit vollem Bauch sollte man nicht...</p></div><div class="thrv_wrapper thrv_text_element"><p><br></p><p>Nichts außergewöhnliches.</p><p>Ich schaute einfach nur zu. Mein Blick fiel auf einen Mann, der auf dem Wasser stand und angelte.</p><p>Moment mal! <b>Auf</b> dem Wasser?</p><p>Jip, der stand förmlich auf der Wasseroberfläche!</p><p>„Jesus oder was?“ dachte ich mir.</p></div><div class="thrv_wrapper tve_image_caption img_style_caption_overlay tve_ea_thrive_zoom" data-css="tve-u-178566f0557"><span class="tve_image_frame" style=""><img decoding="async" class="tve_image wp-image-2273 tve_evt_manager_listen tve_et_click" alt="" data-id="2273" width="886" data-init-width="1200" height="1181" data-init-height="1600" title="Mann steht auf dem Wasser" loading="lazy" src="https://sonneimvisier.de/wp-content/uploads/2021/03/BILD3248.jpg" data-width="886" data-height="1181" style="" mt-d="-325" data-css="tve-u-178566f7a0b" center-v-d="false" data-tcb-events="__TCB_EVENT_[{&quot;t&quot;:&quot;click&quot;,&quot;a&quot;:&quot;thrive_zoom&quot;,&quot;config&quot;:{&quot;id&quot;:&quot;2273&quot;,&quot;size&quot;:&quot;full&quot;}}]_TNEVE_BCT__" 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decoding="async" class="tve_image wp-image-2274" alt="" data-id="2274" width="886" data-init-width="1600" height="665" data-init-height="1200" title="Pepe im Boot" loading="lazy" src="https://sonneimvisier.de/wp-content/uploads/2021/03/BILD3217.jpg" data-width="886" data-height="665" srcset="https://sonneimvisier.de/wp-content/uploads/2021/03/BILD3217.jpg 1600w, https://sonneimvisier.de/wp-content/uploads/2021/03/BILD3217-300x225.jpg 300w, https://sonneimvisier.de/wp-content/uploads/2021/03/BILD3217-1024x768.jpg 1024w, https://sonneimvisier.de/wp-content/uploads/2021/03/BILD3217-768x576.jpg 768w, https://sonneimvisier.de/wp-content/uploads/2021/03/BILD3217-1536x1152.jpg 1536w" sizes="(max-width: 886px) 100vw, 886px" /></span></div><div class="thrv_wrapper thrv_text_element"><p><br></p><p>Was wir bis zu diesem Zeitpunkt noch nicht wussten: In dieser Lagune musste sich Sylvester Stallone 1984 für Dreharbeiten zu „Rambo II“ im Kampf gegen die Vietnamesen durch die Büsche kämpfen.</p><p>Als wir an die (ehemalige) Filmkulisse kamen machte diese jedoch einen sehr friedlichen Eindruck &nbsp;(Rambo hatte offensichtlich einen guten Job gemacht…).</p></div><div class="thrv_wrapper tve_image_caption tve_ea_thrive_zoom img_style_caption_overlay" data-css="tve-u-17856825bb2"><span class="tve_image_frame"><img decoding="async" class="tve_image wp-image-2276 tve_evt_manager_listen tve_et_click" alt="" data-id="2276" width="886" data-init-width="1600" height="665" data-init-height="1200" title="Palmen am Rand der Lagune" loading="lazy" src="https://sonneimvisier.de/wp-content/uploads/2021/03/BILD3205.jpg" data-width="886" data-height="665" data-tcb-events="__TCB_EVENT_[{&quot;t&quot;:&quot;click&quot;,&quot;a&quot;:&quot;thrive_zoom&quot;,&quot;config&quot;:{&quot;id&quot;:&quot;2276&quot;,&quot;size&quot;:&quot;full&quot;}}]_TNEVE_BCT__" style="" data-css="tve-u-1785683c379" srcset="https://sonneimvisier.de/wp-content/uploads/2021/03/BILD3205.jpg 1600w, 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data-init-height="1200" title="Strand von Pie de la Cuesta" loading="lazy" src="https://sonneimvisier.de/wp-content/uploads/2021/03/BILD3255.jpg" data-width="886" data-height="665" data-tcb-events="__TCB_EVENT_[{&quot;t&quot;:&quot;click&quot;,&quot;a&quot;:&quot;thrive_zoom&quot;,&quot;config&quot;:{&quot;id&quot;:&quot;2279&quot;,&quot;size&quot;:&quot;full&quot;}}]_TNEVE_BCT__" style="" srcset="https://sonneimvisier.de/wp-content/uploads/2021/03/BILD3255.jpg 1600w, https://sonneimvisier.de/wp-content/uploads/2021/03/BILD3255-300x225.jpg 300w, https://sonneimvisier.de/wp-content/uploads/2021/03/BILD3255-1024x768.jpg 1024w, https://sonneimvisier.de/wp-content/uploads/2021/03/BILD3255-768x576.jpg 768w, https://sonneimvisier.de/wp-content/uploads/2021/03/BILD3255-1536x1152.jpg 1536w" sizes="(max-width: 886px) 100vw, 886px" /></span><p class="thrv_wrapper thrv-inline-text wp-caption-text" style="text-align: center;">Deine Spuren im Sand... (gern geschehen)</p></div><div class="thrv_wrapper thrv_text_element"><p><br></p><p>Im Hotel angekommen lachte uns der Pool an.</p><p>Zum Abschluss des Tages ein paar Runden durch das badewannenwarme Wasser schwimmen, danach ein Bierchen und gut.</p><p>Wir waren ja schon sehr gespannt, was Acapulco so zu bieten hätte.</p><p>Am nächsten Morgen setzten wir uns in einen Bus der uns ins Zentrum der Stadt brachte.</p><p>Bus fahren in Mexiko ist anders.</p><p>Wir waren jedoch mittlerweile daran gewöhnt.</p><p>Conny hatte irgendwoher die Adresse oder zumindest die Gegend herausgefunden, wo wir hofften, die Deutsche mit ihren Bratwürsten zu finden. Diese sollte angeblich schon seit 35 Jahren hier sein.</p><p>Fehlanzeige! Kein Bratwurstduft weit und breit.</p><p>Wir fragten uns durch und bekamen die Auskunft, sie hätte ihr Geschäft geschlossen.</p><p>Schade, hatten wir uns doch nebst einer lecker Wurst ein paar nützliche Tipps von der Dame erhofft.</p><p>Nun gut, dann schauen wir uns eben die Stadt an.</p><p>Geschmäcker sind ja bekanntlich verschieden. Acapulco war oder ist so ganz und gar nicht nach unserem, auch wenn ich hier Ausnahmen einräumen muss:</p><p>Wir waren ja immer noch auf der Suche nach den richtigen Batterien für unseren Spotnik.</p><p>‚<b>WALMART‘</b></p><p>strahlte uns ein überdimensionales Schild an.</p><p>Conny hatte keinen Bock auf Walmart-Stress also begab ich mich alleine in den riesigen Markt.</p><p>War mein erstes Mal, muss ich nicht unbedingt nochmal haben.</p><p>Ach übrigens: Keine Lithium-Batterien gefunden.</p><p>Irgendetwas hatte ich dennoch gekauft, musste also an einer der unzähligen Kassen mit all den überfüllten Bändern anstehen.</p><p>Überfüllt mit Wohlstandsgütern.</p><p>Vor mir legt eine junge Frau ein Päckchen Hot-Dog Würstchen der billigsten Marke, ein Päckchen Tortillas und einen Behälter mit Babynahrung auf‘s Band.</p><p>Das Billigste, um satt zu werden und offensichtlich Nahrung für‘s Baby zu Hause.</p><p>Dann dreht sie sich zu mir um und fragt mich nach Geld.</p><p>Wie Ihr ja wisst, geben wir grundsätzlich kein Geld an Leute die betteln, also habe ich verneint.</p><p>Die Kassiererin zieht die drei Artikel über den Scanner. Die junge Frau schaut auf den Bildschirm und legt das Paket Tortillas wieder zurück.</p><p>„No tengo dinero“ (ich denke, diesen Satz versteht jeder).</p><p>Auf der einen Seite der Überfluss und auf der anderen können sich Menschen nicht mal Grundnahrungsmittel leisten. Tortillas für umgerechnet etwa einen, lass es zwei Euro gewesen sein!</p><p>Die junge Frau bezahlte und ging.</p><p>Ohne die Tortillas.</p><p>Diese legte ich kurzerhand wieder auf‘s Band zu meinen Sachen, bezahlte und eilte der jungen Frau hinterher.</p><p>Dankbar und sichtlich erleichtert nahm sie die Tortillas und verschwand in der Menge.</p><p>Acapulco, so wurde uns gesagt, ist auch eine Stadt mit sehr hoher Kriminalitätsrate, was sie uns nun nicht unbedingt sympathischer machte.</p><p>Ein Teil der Stadt, der mit schönem Strandabschnitt, ist anders als der Rest:</p><p>Die Touri-Vergnügungsmeile.</p><p>Ballermann pur.</p><p>Wer das mag ist hier bestens aufgehoben, wir fühlen uns da nicht wohl.</p><p>So, jetzt aber genug gemeckert, schließlich hat Acapulco auch seine guten Seiten.</p><p>Eine davon ist weltberühmt: Die „Clavadistas“.</p><p>Die Klippenspringer, die todesmutig aus Höhen von bis zu über 35 m von den Felsen ins Meer springen.</p><p>Kopfüber.</p><p>Nicht allzu spektakulär könnte man jetzt denken.</p><p>Richtig, wäre da nicht noch eine Kleinigkeit.</p><p>Die Stelle an der die Jungs rein springen ist eine Art Minibucht, ich würde mal schätzen, so um die 10 Meter breit.</p><p>Der Wasserspiegel steigt und fällt mit den Wellen die in diese Bucht kommen um mehrere Meter.</p><p>Im Minutentakt.</p><p>Das bedeutet für die Akrobaten, dass sie nicht nur den Mut aufbringen müssen aus der enormen Höhe zu springen, sondern auch noch den exakten Zeitpunkt erwischen müssen um nicht auf dem Grund aufzuschlagen.</p><p>Wir besuchten dieses Schauspiel, das mehrmals täglich vorgeführt wird.</p><p>Auf der gegenüberliegenden Seite des Absprungplatzes ist eine Zuschauerplattform, wesentlich niedriger als der Absprungplatz selbst.</p></div><div class="thrv_wrapper tve_image_caption tve_ea_thrive_zoom img_style_caption_overlay" data-css="tve-u-178569daff4"><span class="tve_image_frame"><img decoding="async" class="tve_image wp-image-2281 tve_evt_manager_listen tve_et_click" alt="" data-id="2281" width="886" data-init-width="1600" height="665" data-init-height="1200" title="Zuschauerplattform" loading="lazy" src="https://sonneimvisier.de/wp-content/uploads/2021/03/BILD3268.jpg" data-width="886" data-height="665" data-tcb-events="__TCB_EVENT_[{&quot;t&quot;:&quot;click&quot;,&quot;a&quot;:&quot;thrive_zoom&quot;,&quot;config&quot;:{&quot;id&quot;:&quot;2281&quot;,&quot;size&quot;:&quot;full&quot;}}]_TNEVE_BCT__" style="" srcset="https://sonneimvisier.de/wp-content/uploads/2021/03/BILD3268.jpg 1600w, https://sonneimvisier.de/wp-content/uploads/2021/03/BILD3268-300x225.jpg 300w, https://sonneimvisier.de/wp-content/uploads/2021/03/BILD3268-1024x768.jpg 1024w, https://sonneimvisier.de/wp-content/uploads/2021/03/BILD3268-768x576.jpg 768w, https://sonneimvisier.de/wp-content/uploads/2021/03/BILD3268-1536x1152.jpg 1536w" sizes="(max-width: 886px) 100vw, 886px" /></span><p class="thrv_wrapper thrv-inline-text wp-caption-text" style="text-align: center;">Der Arbeitsplatz der "Clavadistas" und die Zuschauerplattform aus der Ferne</p></div><div class="thrv_wrapper thrv_text_element"><p><br></p><p>Wir bezahlten unseren Eintritt, gingen hinaus auf die Plattform, den Fotoapparat im Anschlag.</p><p>Kurz bevor das Spektakel beginnt versammeln sich auch mehrere Boote draußen vor der Bucht, ebenso mit Zuschauern.</p><p>„Wie kommen die Jungs denn eigentlich hoch zum Absprungspunkt?“ fragten wir uns.</p><p>Die Antwort folgte auf dem Fusse: Wir standen an der Brüstung und staunten über die schiere Gewalt der Wellen, die in die Bucht schlugen, als sich ein paar einheimische Jungs, bekleidet nur mit lila Badehosen, an uns vorbei drängten und kurzerhand - in die Tiefe sprangen.</p><p>Kopfüber, versteht sich.</p><p>Ok, Jetzt wussten wir wie sie da rüber kamen. Doch wie würden sie dort hoch kommen!?!</p><p>Auch dies sollten wir umgehend erfahren: Klettern.</p><p>Frei, ohne Seil oder anderen Sicherheitsmaßnahmen klettern die Jungs behende die gut 35 m nach oben.</p></div><div class="thrv_wrapper tve_image_caption tve_ea_thrive_zoom img_style_caption_overlay" data-css="tve-u-17856a26adc"><span class="tve_image_frame"><img decoding="async" class="tve_image wp-image-2282 tve_evt_manager_listen tve_et_click" alt="" data-id="2282" width="886" data-init-width="1200" height="1181" data-init-height="1600" title="Clavadista klettert hoch" loading="lazy" src="https://sonneimvisier.de/wp-content/uploads/2021/03/BILD3270.jpg" data-width="886" data-height="1181" data-tcb-events="__TCB_EVENT_[{&quot;t&quot;:&quot;click&quot;,&quot;a&quot;:&quot;thrive_zoom&quot;,&quot;config&quot;:{&quot;id&quot;:&quot;2282&quot;,&quot;size&quot;:&quot;full&quot;}}]_TNEVE_BCT__" style="" srcset="https://sonneimvisier.de/wp-content/uploads/2021/03/BILD3270.jpg 1200w, 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bekreuzigen.</p><p>Ich musste den Zoom unseres Fotoapparates auf maximal einstellen um die Person überhaupt einigermaßen erkennen zu können, was natürlich das Verfolgen beim eigentlichen Sprung ziemlich erschwert hat.</p><p>Zuerst sprang einer vom untersten Vorsprung.</p><p>Genau in dem Moment als das Wasser in die Bucht fließt taucht er ein und steigt unter Applaus der Zuschauer auf der anderen Seite wieder aus dem Wasser, klettert zu uns hoch und wird bejubelt.</p></div><div class="thrv_wrapper thrv_text_element"><p>Manch einer der Zuschauer steckt ihm etwas Geld zu.</p><p>Als nächstes springen zwei Jungs synchron vom nächst höher gelegenen Punkt.</p></div><div class="thrv_wrapper tve_image_caption tve_ea_thrive_zoom img_style_caption_overlay" data-css="tve-u-17856b27522"><span class="tve_image_frame"><img decoding="async" class="tve_image wp-image-2284 tve_evt_manager_listen tve_et_click" alt="" data-id="2284" width="886" data-init-width="1200" height="1181" data-init-height="1600" title="Synchronsprung" loading="lazy" src="https://sonneimvisier.de/wp-content/uploads/2021/03/BILD3281.jpg" data-width="886" data-height="1181" style="" data-css="tve-u-17856b2f4af" data-tcb-events="__TCB_EVENT_[{&quot;t&quot;:&quot;click&quot;,&quot;a&quot;:&quot;thrive_zoom&quot;,&quot;config&quot;:{&quot;id&quot;:&quot;2284&quot;,&quot;size&quot;:&quot;full&quot;}}]_TNEVE_BCT__" srcset="https://sonneimvisier.de/wp-content/uploads/2021/03/BILD3281.jpg 1200w, https://sonneimvisier.de/wp-content/uploads/2021/03/BILD3281-225x300.jpg 225w, https://sonneimvisier.de/wp-content/uploads/2021/03/BILD3281-768x1024.jpg 768w, https://sonneimvisier.de/wp-content/uploads/2021/03/BILD3281-1152x1536.jpg 1152w" sizes="(max-width: 886px) 100vw, 886px" /></span><p class="thrv_wrapper thrv-inline-text wp-caption-text" style="text-align: center;">Ich finde die Schatten so faszinierend (genau hinschauen...)</p></div><div class="thrv_wrapper thrv_text_element"><p><br></p><p>Auf dem allerhöchsten Absprungspunkt ist ein Altar errichtet.</p><p>Der letzte Springer dreht sich zu diesem kurz um, bekreuzigt sich mehrmals und wendet sich mit ausgestreckten Armen dem Publikum zu.</p></div><div class="thrv_wrapper tve_image_caption tve_ea_thrive_zoom img_style_lifted_style2" data-css="tve-u-17856b8a4c2"><span class="tve_image_frame"><img decoding="async" class="tve_image wp-image-2287 tve_evt_manager_listen tve_et_click" alt="" data-id="2287" width="886" data-init-width="1600" height="665" data-init-height="1200" title="Konzentration" loading="lazy" src="https://sonneimvisier.de/wp-content/uploads/2021/03/BILD3274.jpg" data-width="886" data-height="665" data-tcb-events="__TCB_EVENT_[{&quot;t&quot;:&quot;click&quot;,&quot;a&quot;:&quot;thrive_zoom&quot;,&quot;config&quot;:{&quot;id&quot;:&quot;2287&quot;,&quot;size&quot;:&quot;full&quot;}}]_TNEVE_BCT__" style="" srcset="https://sonneimvisier.de/wp-content/uploads/2021/03/BILD3274.jpg 1600w, 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Zuschauern zu vernehmen.</p><p>Der Springer taucht ein in die Welle.</p></div><div class="thrv_wrapper tve_image_caption tve_ea_thrive_zoom img_style_caption_overlay" data-css="tve-u-17856bb1e4b"><span class="tve_image_frame"><img decoding="async" class="tve_image wp-image-2285 tve_evt_manager_listen tve_et_click" alt="" data-id="2285" width="886" data-init-width="1600" height="665" data-init-height="1200" title="Eintauchen" loading="lazy" src="https://sonneimvisier.de/wp-content/uploads/2021/03/BILD3282.jpg" data-width="886" data-height="665" data-tcb-events="__TCB_EVENT_[{&quot;t&quot;:&quot;click&quot;,&quot;a&quot;:&quot;thrive_zoom&quot;,&quot;config&quot;:{&quot;id&quot;:&quot;2285&quot;,&quot;size&quot;:&quot;full&quot;}}]_TNEVE_BCT__" style="" srcset="https://sonneimvisier.de/wp-content/uploads/2021/03/BILD3282.jpg 1600w, https://sonneimvisier.de/wp-content/uploads/2021/03/BILD3282-300x225.jpg 300w, https://sonneimvisier.de/wp-content/uploads/2021/03/BILD3282-1024x768.jpg 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dann noch eine Erfrischung in einer Bar gegönnt hatten ging es wieder mit dem Bus zurück ins Hotel.</p><p>Bus fahren in Mexiko - das hat was!</p><p>Hier in Acapulco hat Bus fahren noch einen ganz besonderen Touch: Man hat das Gefühl, der Bus gehört dem Fahrer.</p><p>Und der liebt sein Vehikel.</p><p>Das macht sich dadurch bemerkbar, dass diese Busse aufgemotzt sind was das Zeug hält:</p><p>Sonderlackierung, verchromte Auspuffrohre am Heck, die vom Motor aus senkrecht bis über‘s Dach reichen und so ganz und gar nicht TÜV-gerecht sind. Anstatt den Lärm zu dämpfen scheinen sie diesen zu verstärken und wenn der Fahrer kräftig auf‘s Gaspedal drückt, bläst er eine schwarze Rauchwolke in die Luft, die den nachkommenden Verkehr für ein paar Sekunden in den Blindflug schickt.</p></div><div class="thrv_wrapper tve_image_caption tve_ea_thrive_zoom img_style_lifted_style2" data-css="tve-u-17856e03538"><span class="tve_image_frame"><img decoding="async" class="tve_image wp-image-2291 tve_evt_manager_listen tve_et_click" alt="" data-id="2291" width="886" data-init-width="2560" height="665" data-init-height="1920" title="Busfahren in ..." loading="lazy" src="https://sonneimvisier.de/wp-content/uploads/2021/03/021-scaled.jpg" data-width="886" data-height="665" data-tcb-events="__TCB_EVENT_[{&quot;t&quot;:&quot;click&quot;,&quot;a&quot;:&quot;thrive_zoom&quot;,&quot;config&quot;:{&quot;id&quot;:&quot;2291&quot;,&quot;size&quot;:&quot;full&quot;}}]_TNEVE_BCT__" style="" srcset="https://sonneimvisier.de/wp-content/uploads/2021/03/021-scaled.jpg 2560w, https://sonneimvisier.de/wp-content/uploads/2021/03/021-300x225.jpg 300w, https://sonneimvisier.de/wp-content/uploads/2021/03/021-1024x768.jpg 1024w, https://sonneimvisier.de/wp-content/uploads/2021/03/021-768x576.jpg 768w, https://sonneimvisier.de/wp-content/uploads/2021/03/021-1536x1152.jpg 1536w, https://sonneimvisier.de/wp-content/uploads/2021/03/021-2048x1536.jpg 2048w" sizes="(max-width: 886px) 100vw, 886px" /></span><p class="thrv_wrapper wp-caption-text thrv-inline-text" style="text-align: center;">Dieser Bus fährt zwar nicht in Acapulco, aber sieht den dortigen sehr ähnlich...</p></div><div class="thrv_wrapper thrv_text_element"><p><br></p><p>Und Gas geben, das tun die Fahrer!</p><p>Es scheint für sie ums Überleben zu gehen, als könnte ihnen an der nächsten Haltestelle ein anderer Bus die Fahrgäste wegschnappen.</p><p>Wir kamen unversehrt in unserem Hotel an und begannen, nach einer erfrischenden Dusche, unseren weiteren Weg zu planen.</p><p>Die Stadt hatten wir ja nun live erlebt. Mit Verkehr und drum und dran.</p><p>Sollten wir am nächsten Tag einen Umweg in Kauf nehmen um den Moloch zu umfahren oder „Augen zu und durch!“?</p><p>Was soll schon sein? Chaotischen Stadtverkehr waren wir mittlerweile gewohnt, also wozu einen Umweg fahren!?!</p><p>Nach einem (mal wieder) herzlichen Abschied von den Hotelbesitzern machten wir uns am kommenden Morgen direkt nach dem Frühstück auf die Moppeds und auf den Weg in Richtung unseres als nächstes angepeilten Ziels.</p><p>Zugegeben, etwas Aufregung war schon zu bemerken, angesichts der Tatsache, dass wir durch die Stadt mussten mit z.T. vierspurigen Strassen, die von den Verkehrsteilnehmern durchaus auch mal gerne achtspurig verwendet werden.</p><p>Im Gewühl angekommen mussten wir feststellen, dass wir uns doch schon recht abgebrüht an den Verkehr angepasst hatten.</p><p>Obwohl wir nie etwas zu befürchten gehabt haben, war es während der gesamten Reise immer ein beklemmendes Gefühl, wenn im Rückspiegel ein Polizeiauto auftauchte.</p><p>„Jetzt halten sie uns bestimmt an und sie werden irgendwas finden um uns eine Strafe aufzubrummen“ war da immer der erste Gedanke.</p><p>Doch egal wie oft mir das passierte, jedesmal wurde ich eines Besseren belehrt. Entweder die Polizisten hatten sich überhaupt nicht für uns interessiert oder aber sie winkten uns freudig zu.</p><p>Wir hatten im Vorfeld unserer Grenzüberschreitung von den USA nach Mexiko schon die schlimmsten Abzock-horrorstorys gehört. Von US-Amerikanern, verständlicherweise.</p><p>„Wenn Du mit US-Kennzeichen in Mexiko unterwegs bist, bist Du Freiwild für die Polizei“ usw. .</p><p>Wir hatten schon in Deutschland hieran gedacht und unsere Alukoffer mit „ALEMANIA“ Aufklebern versehen und kleine Deutschlandfähnchen, so wie sie oft bei der Fussball WM zu sehen sind, wehten im Wind.</p><p>Und wir hatten deutsche Kennzeichen.</p><p>Also nochmal: Die Polizei war bisher immer „Freund und Helfer“.</p><p>Bisher.</p><p>Bis ‚HIER‘her!</p><p>Wir machten uns nichts draus, als im Gewimmel neben uns eine Polizeisirene ertönte. Können ja überholen und wie gewohnt winken.</p><p>Doch diese Polizisten machten mir unmissverständlich klar, wir sollten rechts ran fahren.</p><p>„Die wollen bestimmt mal wieder nur plaudern“ dachte ich und hielt in der Nähe einer Art Bus/Taxi-terminals an.</p><p>Conny dachte wohl dasselbe wie ich, blieb relaxed auf dem Motorrad sitzen und nahm nicht mal ihren Helm ab. Nach ein wenig Smalltalk würde es bestimmt gleich weitergehen.</p><p>Sie hatte das Gespräch nicht mitbekommen, das sich zwischen mir und den zwei Polizisten entspann.</p><p>Die beiden sprachen nur Spanisch. Nichts zu bemängeln, schließlich waren wir in Mexiko.</p><p>„Wo kommt Ihr her, wo wollt Ihr hin?“ waren wir ja gewohnt, gefragt zu werden. Ich antwortete brav und ehrlich und freute mich schon auf die (freudige) Reaktion der beiden.</p><p>Doch die blieb aus.</p><p>Stattdessen verlangten sie meinen Führerschein.</p><p>Sicherheitshalber hatten wir schon in Deutschland alle wichtigen Dokumente wie Reisepass, Personalausweis und Führerschein mehrfach kopiert und laminiert, so dass sie fast echt wirkten, um bei einem eventuellen Überfall nicht die Originale zu verlieren.</p><p>Ich gab dem Polizisten die täuschend echt aussehende Kopie meines Führerscheins und fragte, mittlerweile doch etwas besorgt, warum sie uns denn angehalten hätten.</p><p>„Ihr habt dort hinten unerlaubt mehrmals die Spur gewechselt“ sagte einer der beiden mit einer ausladenden Geste und so laut, dass alle Umstehenden es hören konnten.</p><p>„Das haben wir nicht,“ war meine Antwort, „wir sind lediglich einem Bus ausgewichen. Außerdem macht das jeder hier, warum zieht Ihr ausgerechnet uns raus?“</p><p>Kurzes Grübeln auf der anderen Seite.</p><p>„Ihr habt eine rote Ampel missachtet“…</p><p>„???“</p><p>Ich war kurz ziemlich sprachlos ob der Dreistigkeit.</p><p>Dies bemerkte ein Taxifahrer, der amüsiert an seinem Taxi lehnte und die Szene verfolgte. Auf Englisch meinte er zu mir: „Die möchten Euch einen Strafzettel ausstellen.“</p><p>Ich fragte ihn, nun doch schon etwas angefressen, wie viel ich denn in etwa zu bezahlen hätte.</p><p>„Ich denke so etwa 500 Pesos. Wenn ihr gleich hier bezahlt ist es billiger als wenn sie Euch mit auf‘s Revier nehmen.“</p><p>Als er meinen erstaunten Blick bemerkte, sagte er lachend: „Welcome to Mexiko!“</p><p>500 mexikanische Pesos sind etwa 20 Euro.</p><p>Wir hätten es uns einfach machen können: bezahlen und weiterfahren.</p><p>Nicht mit mir, dachte ich und fing an mit den Popos zu diskutieren (der Ausdruck „Popos“ ist eine Art Kosename und bedeutet nicht das wonach es sich auf deutsch anhört…).</p><p>Conny hatte sich mittlerweile auch dazugesellt.</p><p>Einer der Polizisten fragte mich noch einmal, laut, so dass alle es hören konnten, wohin wir wollten.</p><p>„Raus aus Acapulco in Richtung Puerto Escondido“ war unsere Antwort.</p><p>„Habt ihr eine Landkarte dabei?“ fragte der Polizist.</p><p>„Ähem, ja, natürlich. Weshalb?“</p><p>„Bringt sie her, wir zeigen Euch den Weg.“</p><p>Ich holte unsere <b>Zentralamerikakarte</b> aus einem der Alukoffer und gab sie dem Beamten (an dessen Echtheit wir mittlerweile so unsere Zweifel hatten, war doch deren Wagen eher ein Wrack auf dem beim Schriftzug „POLICIA“ das P fehlte).</p><p>Er breitete die Karte auf der Motorhaube des (vermeintlichen) Polizeiwagens aus.</p><p>Theatralisch, als wolle er allen Umstehenden (und das waren mittlerweile einige) zeigen: „Die Polizei. Dein Freund und Helfer.“</p><p>„Also“ sagte er, während wir alle auf die Karte schauten, auf der Acapulco etwa so groß wie ein Stecknadelkopf abgebildet ist,</p><p>„Ihr müsst jetzt in diese Richtung und dann da lang und dann….“</p><p>Wie lächerlich war das denn bitteschön!!!</p><p>Diesen Gedanken konnte mir der Beamte wohl von der Stirn ablesen.</p><p>Auch die Umstehenden Leute dachten wohl dasselbe.</p><p>„Ihr folgt uns, wir zeigen Euch den Weg!“ sagte einer der beiden.</p><p>„Ihr habt noch meinen Führerschein“ erwähnte ich. Ich dachte, sie hätten das vergessen.</p><p>„Den bekommst Du nachher wieder.“</p><p>Ok, dachte ich, dann können wir ja einfach irgendwo abbiegen und abhauen. Ist ja schließlich nur eine Kopie.</p><p>Aber dann sind wir gesuchte „Kriminelle“, also folgten wir der schäbigen Polizeikiste durch die Stadt.</p><p>An einer Ampel mussten wir anhalten. Hinter uns ein nagelneues Auto der Bundespolizei.</p><p>Eben als wir darüber nachdachten, uns bei denen über die anderen Polizisten zu beschweren, zogen sie an uns vorbei und hielten neben dem Auto der Popos, denen wir zu folgen hatten.</p><p>Fenster wurden heruntergekurbelt und die Insassen beider Polizeiautos unterhielten sich miteinander.</p><p>Wie Kumpels.</p><p>Da war für uns keine Hilfe zu erwarten.</p><p>Die Ampel schaltete um auf grün und es ging weiter.</p><p>Viele Gedanken gehen einem dabei durch den Kopf.</p><p>Die Strasse führt an den Stadtrand, an eine Hauptstraße, die am Meer entlang führt.</p><p>Eine alte Frau sitzt einsam an einer Bushaltestelle.</p><p>Ein paar Meter nach der Bushaltestelle hält das Polizeiauto am Straßenrand an, die beiden Popos steigen aus und kommen auf uns zu. (Hatte ich erwähnt, dass die beiden extrem schlampig gekleidet waren?)</p><p>Einer der beiden forderte mich erneut auf, die Karte herauszuholen, damit er uns den weiteren Weg zeigen könne.</p><p>Was für eine Lachnummer!</p><p>Die alte Frau ruft wütend zu uns rüber: „Gebt denen bloß kein Geld, diesen Dieben!“ So haben wir das für uns jedenfalls übersetzt.</p><p>Wieder einmal zeigte uns der Polizist, mit dem fettigen Finger ganz Acapulco auf der Karte verdeckend, den Weg…</p><p>Daraufhin stiegen beide wieder ins Auto.</p><p>Etwas verdutzt faltete ich die Karte zusammen, verstaute sie, setzte meinen Helm auf und wollte gerade aufsitzen als das Beifahrerfenster des Polizeiwagens herunter ging und eine Hand zum Vorschein kam, die eine eindeutige Geste machte: Geld, Pesos, Moneten!</p><p>Ok, dachte ich, sollt ihr bekommen, immerhin habt ihr uns „Geleitschutz“ durch die Stadt gegeben.</p><p>Ich holte 50 Pesos (ca. 2 Euro) aus der Tasche, ging vor zu der ausgestreckten Hand und drückte den Schein in dieselbe.</p><p>Die Hand verschwand, das Fenster ging hoch und das Polizeiauto fuhr los.</p><p>Ich dachte ja, die würden bestimmt das Geld zählen, sofort anhalten, den Ruckwärtsgang einlegen und uns verhaften.</p><p>Aber nein, sie verschwanden einfach.</p><p>Wow, nochmal glimpflich davongekommen!</p><p>Endlich konnte die Fahrt weiter gehen.</p><p>Zwar hatten wir die Stadt noch nicht ganz hinter uns, wenn wir aber immer am Meer entlang fahren würden könnten wir uns kaum verfahren (notfalls hätten wir ja noch die Karte).</p><p>In einem Randbezirk der Stadt kamen wir an einen mehrspurigen Kreisverkehr.</p><p>Mit Ampeln. Im Kreisverkehr.</p><p>Und Wegweisern. Im Kreisverkehr.</p><p>Hier waren wir kurz unsicher, ob wir nun die erste oder die dritte Ausfahrt nehmen sollten.</p><p>Zum Glück war eine der Ampeln rot und wir hatten kurz Zeit um uns zu beratschlagen.</p><p>Ok, wir beschlossen, dass wir die erste zu nehmen hatten.</p><p>Allerdings waren wir an der schon vorbei. Macht nichts, wozu sind denn Kreisverkehre da?!?</p><p>Einmal im Ring herum, die erste Ausfahrt raus und weiter ging‘s.</p><p>Fünf Minuten.</p><p>Die Strasse war in etwa wie eine Bundesstraße in Deutschland mit Beschleunigungs- und Verzögerungsstreifen.</p><p>Gleich hätten wir die Stadt hinter uns und könnten wieder die Ruhe und die Natur um uns herum genießen.</p><p>Polizeisirenen ließen diese Seifenblase urplötzlich zerplatzen.</p><p>Wir staunten nicht schlecht, als uns genau das schicke Polizeiauto, das in der Stadt hinter uns war, überholte und uns zum rechts ran fahren aufforderte.</p><p>Wir hielten an und bevor die Beamten aus dem Auto ausstiegen sagte ich zu Conny: „Wir sprechen KEIN Spanisch!“ vielleicht würden sie uns dann eher ziehen lassen.</p><p>„Do you speak English?“ war die erste Frage die uns gestellt wurde.</p><p>Shit!</p><p>Die zwei Beamten waren das krasse Gegenteil zu denen, die uns zuerst angehalten hatten: angefangen bei den nagelneuen Polizeihüten (oder sagt man dazu Mützen?), strahlend weiße, gestärkte Hemden, schwarze Hosen mit Bügelfalte und zu guter letzt Lackschuhe in denen sich die Sonne spiegelte dass man kaum hinschauen konnte.</p><p>In Polizeimanier bauten sich die beiden vor uns auf. Mit ihrem Englisch hatten sie uns überrascht, also nix mit doof stellen.</p><p>Was der Grund sei, weshalb sie uns anhalten würden, fragten wir. Schließlich wären wir erst vor 20 Minuten von Kollegen angehalten worden und hätten bei denen schon Strafe bezahlt.</p><p>„Ihr habt euch im Kreisverkehr falsch verhalten. Ihr seid zwei mal im Ring herum gefahren.“</p><p>„Was, wie bitte? Was ist daran denn bitteschön falsch? Hierfür sind Kreisverkehre doch da!“ war unsere Antwort.</p><p>Kurzes Grübeln gegenüber.</p><p>„Ihr habt eine rote Ampel missachtet!“</p><p>AAAAHA!, daher weht also der Wind! Den Spruch kannten wir doch schon von irgendwo her!</p><p>Nun entspann sich eine sinn-und endlose Diskussion, die ich hier nicht detailliert schreiben möchte.</p><p>Während unserer gesamten Reise hatten wir viel Armut erlebt und hätten oft gerne geholfen.</p><p>Diese zwei korrupten Vollpfosten hatten die Stirn von uns weit über 6000 Pesos zu verlangen für etwas dessen wir uns nicht schuldig gemacht hatten.</p><p>Um eines hier klar zu stellen: Das Missachten einer roten Ampel kostet in Mexiko (oder in diesem Bundesstaat von Mexiko) tatsächlich über 6000 Pesos. Das weiß ich daher, weil Schilder an manchen Ampeln darauf hinweisen.</p><p>Die Diskussion ging hin und her und Conny wurde über die Dreistigkeit der Polizisten immer wütender.</p><p>So wütend, dass sie sich schließlich weinend abwendete und zu ihrem Motorrad ging.</p><p>Ich schaute einem der beiden Popos tief in die Augen und sagte zu ihm: „Siehst Du, was Du gemacht hast!?“ woraufhin die beiden sich anschauten und begannen, sich leise auf Spanisch zu unterhalten.</p><p>Ich vermutete das Schlimmste.</p><p>Da kam einer der beiden auf mich zu und sagte: „Steigt auf und fahrt weiter!“</p><p>Ich war so aufgebracht, dass ich nicht wahrhaben wollte was er meinte und schrie ihn schon fast an: „Was weiter? Wohin? Auf's Revier oder was?!?!?“</p><p>„Nein,“ antwortete er nur kurz „ihr könnt weiterfahren.“</p><p>„Was jetzt, und was ist mit der Strafe?“ fragte ich, immer noch auf 180.</p><p>„Keine Strafe, ihr könnt weiter fahren.“ sagte er.</p><p>Langsam wurde mir bewusst, dass wir uns mal wieder glücklich aus der Schlinge gezogen hatten. Doch wie weit würden wir kommen bis uns die nächsten Popos anhalten?</p><p>Nicht mit mir! Nicht noch einmal!</p><p>Ich ging auf den Beamten zu, streckte ihm meine Hand entgegen als wolle ich mich bei ihm für seine „Großzügigkeit“ bedanken.</p><p>Er nahm meine Hand und schüttelte sie.</p><p>Ich sagte zu ihm (händchenhaltend): „Wenn ihr das ernst meint bist du jetzt mein bester Freund!“</p><p>Als er seine Hand daraufhin zurückziehen wollte hielt ich diese fest, schaute ihn an und sagte: „Einen Gefallen müsst ihr uns aber noch tun - geht in euer Auto, nehmt euer Funkgerät und sagt all euren Kollegen, dass sie uns gefälligst nicht mehr anhalten sollen.“</p><p>Nun war es an ihm über so viel Dreistigkeit meinerseits kurz sprachlos zu sein.</p><p>Ich drehte mich um, ging zu Conny, die immer noch vor Wut zitterte und den Rest des Gesprächs nicht mitbekommen hatte und sagte nur: „Steig auf, es geht weiter!“</p><p>„Wie, es geht weiter? Müssen wir jetzt doch noch auf's Revier?“ fragte sie mit bebender Stimme, den Blick auf die Beamten gerichtet, die bereits wieder in ihr Hochglanzauto stiegen.</p><p>„Nein,“ versuchte ich sie zu beruhigen „die lassen uns ziehen.“</p><p>Also stiegen wir auf und fuhren los.</p><p>Mit einem Scheißgefühl im Magen, wie Ihr Euch sicher denken könnt.</p><p>Nach kurzer Zeit, ich fuhr voraus, kamen wir an einer Art Aussichtspunkt vorbei. Langgezogene Linkskurve, rechts ein großer Parkplatz mit Restaurant, das Ganze auf einer Anhöhe von etwa 100 m.</p><p>Auf dem Parkplatz: Ca. 30 Polizeimotorräder und -autos, der komplette Parkplatz übersät mit Beamten.</p><p>Mein erster Impuls war: Oh shit, nicht schon wieder!</p><p>Doch dann übernahm die Neugier die Kontrolle über mich: Hatten die beiden Polizisten den Funkspruch durchgegeben oder nicht? Ich wollte es wissen!</p><p>Im Vorbeifahren winkte ich dem Pulk von Polizisten zu.</p><p>Im Rückspiegel sah ich Conny immer kleiner werden. Sie wusste nichts von dem Deal zwischen mir und den korrupten Popos…</p><p>Immer noch innerlich erregt, aber irgendwie auch zufrieden setzten wir unsere Fahrt fort.</p><p>Diese ganze Geschichte hat Zeit gekostet.</p><p>Nicht nur für Euch heute zum Lesen, sondern auch für uns an jenem Tag, schließlich wollten wir ja unser nächstes Ziel erreichen.</p><p>Ob uns das gelungen ist und wo wir als nächstes Halt gemacht und weitere spannende Erlebnisse hatten erfahrt Ihr dann im nächsten Artikel.</p><p>Ich sage schon mal vorab: „Blaues Spängchen“…&nbsp;</p></div><div class="thrv_wrapper tve_image_caption tve_ea_thrive_zoom img_style_circle" data-css="tve-u-1785706fc3a"><span class="tve_image_frame"><img decoding="async" class="tve_image wp-image-2294 tve_evt_manager_listen tve_et_click" alt="" data-id="2294" width="886" data-init-width="1600" height="665" data-init-height="1200" title="In Acapulco" loading="lazy" src="https://sonneimvisier.de/wp-content/uploads/2021/03/BILD3293.jpg" data-width="886" data-height="665" data-tcb-events="__TCB_EVENT_[{&quot;t&quot;:&quot;click&quot;,&quot;a&quot;:&quot;thrive_zoom&quot;,&quot;config&quot;:{&quot;id&quot;:&quot;2294&quot;,&quot;size&quot;:&quot;full&quot;}}]_TNEVE_BCT__" style="" srcset="https://sonneimvisier.de/wp-content/uploads/2021/03/BILD3293.jpg 1600w, https://sonneimvisier.de/wp-content/uploads/2021/03/BILD3293-300x225.jpg 300w, https://sonneimvisier.de/wp-content/uploads/2021/03/BILD3293-1024x768.jpg 1024w, https://sonneimvisier.de/wp-content/uploads/2021/03/BILD3293-768x576.jpg 768w, https://sonneimvisier.de/wp-content/uploads/2021/03/BILD3293-1536x1152.jpg 1536w" sizes="(max-width: 886px) 100vw, 886px" /></span><p class="thrv_wrapper thrv-inline-text wp-caption-text" style="text-align: center;">Und tschüss, bis bald!!!</p></div><div class="thrv_wrapper thrv_text_element">	<p><br></p></div><div class="thrv_wrapper thrv_text_element">	<p><br></p></div><div class="tcb_flag" style="display: none"></div>
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		<title>21. Strand, Tourismus und &#8211; keine Pommesbude</title>
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		<dc:creator><![CDATA[PepeundConny]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 12 Jan 2021 17:37:47 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bericht 21-24]]></category>
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<p>Der Beitrag <a href="https://sonneimvisier.de/kuenstlerkolonie-kalte-dusche-und-kein-lithium/">21. Strand, Tourismus und &#8211; keine Pommesbude</a> erschien zuerst auf <a href="https://sonneimvisier.de">sonneimvisier.de</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="thrv_wrapper thrv_text_element"><h2 class="">On the road again...</h2></div><div class="thrv_wrapper thrv_text_element" data-css="tve-u-1775f9dfa9d" style=""><p>Nachdem unsere Motorräder ein paar Tage Auszeit hatten wurden sie nun endlich wieder bepackt und für eine weitere Etappe vollgetankt.</p><p>Die Moppeds hatten neues, besseres Öl, ich hatte neue „guantes“ und Conny hatte was zum Lachen.</p><p>Colima hinter uns lassend machten wir uns auf den Weg zurück an die Pazifikküste.</p><p>Gut eine halbe Stunde waren wir von Colima entfernt als uns ein Motorrad überholte, dessen Fahrer uns freudig zuwinkend gestikulierte, wir sollen anhalten. Nach ein paar Minuten war ein passendes Plätzchen gefunden und wir fuhren rechts ran, parkten unsere Moppeds im Schatten eines Baumes.</p></div><div class="thrv_wrapper tve_image_caption tve_ea_thrive_zoom img_style_lifted_style2" data-css="tve-u-176f7f442f8"><span class="tve_image_frame"><img decoding="async" class="tve_image wp-image-1551 tve_evt_manager_listen tve_et_click" alt="" data-id="1551" width="592" data-init-width="1600" height="444" data-init-height="1200" title="Zwischenstopp" loading="lazy" src="https://sonneimvisier.de/wp-content/uploads/2021/01/BILD3143.jpg" data-width="592" data-height="444" data-tcb-events="__TCB_EVENT_[{&quot;t&quot;:&quot;click&quot;,&quot;a&quot;:&quot;thrive_zoom&quot;,&quot;config&quot;:{&quot;id&quot;:&quot;1551&quot;,&quot;size&quot;:&quot;full&quot;}}]_TNEVE_BCT__" srcset="https://sonneimvisier.de/wp-content/uploads/2021/01/BILD3143.jpg 1600w, https://sonneimvisier.de/wp-content/uploads/2021/01/BILD3143-300x225.jpg 300w, https://sonneimvisier.de/wp-content/uploads/2021/01/BILD3143-1024x768.jpg 1024w, https://sonneimvisier.de/wp-content/uploads/2021/01/BILD3143-768x576.jpg 768w, https://sonneimvisier.de/wp-content/uploads/2021/01/BILD3143-1536x1152.jpg 1536w" sizes="(max-width: 592px) 100vw, 592px" /></span></div><div class="thrv_wrapper thrv_text_element"><p><br></p><p>„Hey Ihr seid Deutsche? Wo fahrt Ihr denn hin? Ich bin der …, komme aus New Mexico (USA) und bin auf einem dreimonatigen Trip von zuhause nach Feuerland und wieder zurück…“</p><p>Wow, der Typ war drauf!</p><p>Wir hatten, während wir uns unterhielten, den Eindruck er steht ständig unter Strom. Nicht negativ gemeint, er war einfach extrem aufgedreht. Das sollte man auch sein wenn man sich so eine Tour vornimmt.</p><p>Dementsprechend war er auch ausgerüstet: Drybags anstelle fester Koffer, einen Feuerlöscher mit dabei, gekleidet war er in einer Art Fallschirmspringerkombi und auf der Nase einen dieser „BreathRight“ Strips für gute Sauerstoffzufuhr.</p></div><div class="thrv_wrapper tve_image_caption tve_ea_thrive_zoom img_style_circle" data-css="tve-u-176f7f5cef9"><span class="tve_image_frame"><img decoding="async" class="tve_image wp-image-1553 tve_evt_manager_listen tve_et_click" alt="" data-id="1553" width="592" data-init-width="1200" height="790" data-init-height="1600" title="...aus New Mexico" loading="lazy" src="https://sonneimvisier.de/wp-content/uploads/2021/01/BILD3147.jpg" data-width="592" data-height="790" data-tcb-events="__TCB_EVENT_[{&quot;t&quot;:&quot;click&quot;,&quot;a&quot;:&quot;thrive_zoom&quot;,&quot;config&quot;:{&quot;id&quot;:&quot;1553&quot;,&quot;size&quot;:&quot;full&quot;}}]_TNEVE_BCT__" style="" data-css="tve-u-176f7f64cf9" srcset="https://sonneimvisier.de/wp-content/uploads/2021/01/BILD3147.jpg 1200w, https://sonneimvisier.de/wp-content/uploads/2021/01/BILD3147-225x300.jpg 225w, https://sonneimvisier.de/wp-content/uploads/2021/01/BILD3147-768x1024.jpg 768w, https://sonneimvisier.de/wp-content/uploads/2021/01/BILD3147-1152x1536.jpg 1152w" sizes="(max-width: 592px) 100vw, 592px" /></span></div><div class="thrv_wrapper thrv_text_element"><p><br></p><p>Ein Energiebündel!</p><p>Nachdem wir etwa eine halbe Stunde dort gestanden und gelabert hatten, meinte er er müsse nun weiter, schließlich habe er einen straffen Zeitplan. Also verabschiedeten wir uns und wünschten uns gegenseitig eine gute Fahrt.</p><p>Und weg war er.</p><p>Für uns hingegen ging es gewohnt gemütlich weiter. Was für ein Luxus, keinen Zeitdruck zu haben!</p><p>Entlang der Küste schlängelt sich die gut ausgebaute „Carretera #200“ in Richtung Ostsüdost.</p><p>Gelegentlich mit bombastischer Aussicht auf die Küste.</p></div><div class="thrv_wrapper tve_image_caption tve_ea_thrive_zoom img_style_caption_overlay" data-css="tve-u-176f7f8bcc2"><span class="tve_image_frame"><img decoding="async" class="tve_image wp-image-1554 tve_evt_manager_listen tve_et_click" alt="" data-id="1554" width="592" data-init-width="1600" height="444" data-init-height="1200" title="Aussichtspunkt" loading="lazy" src="https://sonneimvisier.de/wp-content/uploads/2021/01/BILD3148.jpg" data-width="592" data-height="444" style="" data-css="tve-u-176f7f8d53c" data-tcb-events="__TCB_EVENT_[{&quot;t&quot;:&quot;click&quot;,&quot;a&quot;:&quot;thrive_zoom&quot;,&quot;config&quot;:{&quot;id&quot;:&quot;1554&quot;,&quot;size&quot;:&quot;full&quot;}}]_TNEVE_BCT__"></span><p class="thrv-inline-text wp-caption-text" style="text-align: center;">Kurz mal anhalten...</p></div><div class="thrv_wrapper tve_image_caption tve_ea_thrive_zoom img_style_caption_overlay" data-css="tve-u-176f7fa0dbb"><span class="tve_image_frame"><img decoding="async" class="tve_image wp-image-1555 tve_evt_manager_listen tve_et_click" alt="" data-id="1555" width="592" data-init-width="1600" height="444" data-init-height="1200" title="Aussichtspunkt" loading="lazy" src="https://sonneimvisier.de/wp-content/uploads/2021/01/BILD3153.jpg" data-width="592" data-height="444" style="" data-css="tve-u-176f7fa229c" data-tcb-events="__TCB_EVENT_[{&quot;t&quot;:&quot;click&quot;,&quot;a&quot;:&quot;thrive_zoom&quot;,&quot;config&quot;:{&quot;id&quot;:&quot;1555&quot;,&quot;size&quot;:&quot;full&quot;}}]_TNEVE_BCT__" srcset="https://sonneimvisier.de/wp-content/uploads/2021/01/BILD3153.jpg 1600w, https://sonneimvisier.de/wp-content/uploads/2021/01/BILD3153-300x225.jpg 300w, https://sonneimvisier.de/wp-content/uploads/2021/01/BILD3153-1024x768.jpg 1024w, https://sonneimvisier.de/wp-content/uploads/2021/01/BILD3153-768x576.jpg 768w, https://sonneimvisier.de/wp-content/uploads/2021/01/BILD3153-1536x1152.jpg 1536w" sizes="(max-width: 592px) 100vw, 592px" /></span><p class="thrv-inline-text wp-caption-text" style="text-align: center;">...und die Aussicht geniessen</p></div><div class="thrv_wrapper thrv_text_element"><p><br></p><p>Unser Ziel war Zihuatanejo, ca. 430 km von Colima entfernt.</p><p>Da unsere durchschnittliche Tagesstrecke etwa 300 km betrug planten wir eine Übernachtung irgendwo auf der Strecke ein. Wird sich schon was finden.</p><p>Nach ungefähr 250 km, für die wir fast sechs Stunden brauchten, erreichten wir Caleta de Campos.</p><p>Zirka einen Kilometer vor der Stadt steht ein kleines, ziemlich neues Hotel auf einer Art Klippe.</p><p>Sieht gut aus, dachten wir, können wir uns aber bestimmt nicht leisten (wir hatten uns ein monatliches Budget festgelegt, da hieß es das Geld zusammen zu halten…). Fragen kostet nichts.</p><p>„¿Descuento?“ "Si"</p><p>Na also, geht doch. War zwar immer noch knapp über dem was wir eigentlich für eine Übernachtung bezahlen wollten, aber es war jeden Peso wert.</p></div><div class="thrv_wrapper tve_image_caption tve_ea_thrive_zoom img_style_caption_overlay" data-css="tve-u-176f7fe0db0"><span class="tve_image_frame"><img decoding="async" class="tve_image wp-image-1556 tve_evt_manager_listen tve_et_click" alt="" data-id="1556" width="592" data-init-width="1600" height="444" data-init-height="1200" title="Hotel in Caleta" loading="lazy" src="https://sonneimvisier.de/wp-content/uploads/2021/01/BILD3155.jpg" data-width="592" data-height="444" style="" data-css="tve-u-176f7fe38e4" data-tcb-events="__TCB_EVENT_[{&quot;t&quot;:&quot;click&quot;,&quot;a&quot;:&quot;thrive_zoom&quot;,&quot;config&quot;:{&quot;id&quot;:&quot;1556&quot;,&quot;size&quot;:&quot;full&quot;}}]_TNEVE_BCT__" srcset="https://sonneimvisier.de/wp-content/uploads/2021/01/BILD3155.jpg 1600w, 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data-init-height="1200" title="Frisch geduscht" loading="lazy" src="https://sonneimvisier.de/wp-content/uploads/2021/01/BILD3166.jpg" data-width="592" data-height="444" data-tcb-events="__TCB_EVENT_[{&quot;t&quot;:&quot;click&quot;,&quot;a&quot;:&quot;thrive_zoom&quot;,&quot;config&quot;:{&quot;id&quot;:&quot;1561&quot;,&quot;size&quot;:&quot;full&quot;}}]_TNEVE_BCT__" srcset="https://sonneimvisier.de/wp-content/uploads/2021/01/BILD3166.jpg 1600w, https://sonneimvisier.de/wp-content/uploads/2021/01/BILD3166-300x225.jpg 300w, https://sonneimvisier.de/wp-content/uploads/2021/01/BILD3166-1024x768.jpg 1024w, https://sonneimvisier.de/wp-content/uploads/2021/01/BILD3166-768x576.jpg 768w, https://sonneimvisier.de/wp-content/uploads/2021/01/BILD3166-1536x1152.jpg 1536w" sizes="(max-width: 592px) 100vw, 592px" /></span></div><div class="thrv_wrapper tve_image_caption tve_ea_thrive_zoom img_style_lifted_style2" data-css="tve-u-176f8020207"><span class="tve_image_frame"><img decoding="async" class="tve_image wp-image-1559 tve_evt_manager_listen tve_et_click" alt="" data-id="1559" width="592" data-init-width="1600" height="444" data-init-height="1200" title="Sonne spiegelt sich im Meer" loading="lazy" src="https://sonneimvisier.de/wp-content/uploads/2021/01/BILD3161.jpg" data-width="592" data-height="444" data-tcb-events="__TCB_EVENT_[{&quot;t&quot;:&quot;click&quot;,&quot;a&quot;:&quot;thrive_zoom&quot;,&quot;config&quot;:{&quot;id&quot;:&quot;1559&quot;,&quot;size&quot;:&quot;full&quot;}}]_TNEVE_BCT__" style="" srcset="https://sonneimvisier.de/wp-content/uploads/2021/01/BILD3161.jpg 1600w, https://sonneimvisier.de/wp-content/uploads/2021/01/BILD3161-300x225.jpg 300w, https://sonneimvisier.de/wp-content/uploads/2021/01/BILD3161-1024x768.jpg 1024w, https://sonneimvisier.de/wp-content/uploads/2021/01/BILD3161-768x576.jpg 768w, https://sonneimvisier.de/wp-content/uploads/2021/01/BILD3161-1536x1152.jpg 1536w" sizes="(max-width: 592px) 100vw, 592px" /></span></div><div class="thrv_wrapper tve_image_caption tve_ea_thrive_zoom img_style_lifted_style2" data-css="tve-u-176f8036460"><span class="tve_image_frame"><img decoding="async" class="tve_image wp-image-1560 tve_evt_manager_listen tve_et_click" alt="" data-id="1560" width="592" data-init-width="1600" height="444" data-init-height="1200" title="Strand bei Caleta" loading="lazy" src="https://sonneimvisier.de/wp-content/uploads/2021/01/BILD3162.jpg" data-width="592" data-height="444" style="" data-css="tve-u-176f8039824" data-tcb-events="__TCB_EVENT_[{&quot;t&quot;:&quot;click&quot;,&quot;a&quot;:&quot;thrive_zoom&quot;,&quot;config&quot;:{&quot;id&quot;:&quot;1560&quot;,&quot;size&quot;:&quot;full&quot;}}]_TNEVE_BCT__" srcset="https://sonneimvisier.de/wp-content/uploads/2021/01/BILD3162.jpg 1600w, https://sonneimvisier.de/wp-content/uploads/2021/01/BILD3162-300x225.jpg 300w, https://sonneimvisier.de/wp-content/uploads/2021/01/BILD3162-1024x768.jpg 1024w, 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auf‘s Menü ließ dies bezweifeln. Das sah doch schon sehr nach Restaurant aus.</p><p>Als uns Getränke gereicht wurden fragten wir nach.</p><p>„Seht Ihr das Gebäude da unten?“</p><p>Etwa einen Kilometer entfernt stand weit unter uns ein einsames Gebäude zwischen Strand und Hauptstraße.</p><p>„Das ist ein Restaurant, und von dort kommt das Essen“.</p><p>Was im Zuge von Covid mehr und mehr normal zu sein scheint war für uns damals alles andere als gewohnt - Lieferservice vom Restaurant.</p><p>Über dem Pazifik hing ein feiner Dunstschleier, der den Sonnenuntergang in einem einzigartigen, surrealen Licht erscheinen ließ.</p><p>Diesen konnten wir, allein unter unserem Palapadach sitzend, mit einem Margarita in der Hand genießen.</p></div><div class="thrv_wrapper tve_image_caption tve_ea_thrive_zoom img_style_lifted_style2" data-css="tve-u-176f80830f5"><span class="tve_image_frame"><img decoding="async" class="tve_image wp-image-1563 tve_evt_manager_listen tve_et_click" alt="" data-id="1563" width="592" data-init-width="1600" height="444" data-init-height="1200" title="Sonnenuntergang" loading="lazy" src="https://sonneimvisier.de/wp-content/uploads/2021/01/BILD3172.jpg" data-width="592" data-height="444" style="" data-css="tve-u-176f8085a7a" data-tcb-events="__TCB_EVENT_[{&quot;t&quot;:&quot;click&quot;,&quot;a&quot;:&quot;thrive_zoom&quot;,&quot;config&quot;:{&quot;id&quot;:&quot;1563&quot;,&quot;size&quot;:&quot;full&quot;}}]_TNEVE_BCT__" srcset="https://sonneimvisier.de/wp-content/uploads/2021/01/BILD3172.jpg 1600w, https://sonneimvisier.de/wp-content/uploads/2021/01/BILD3172-300x225.jpg 300w, https://sonneimvisier.de/wp-content/uploads/2021/01/BILD3172-1024x768.jpg 1024w, https://sonneimvisier.de/wp-content/uploads/2021/01/BILD3172-768x576.jpg 768w, https://sonneimvisier.de/wp-content/uploads/2021/01/BILD3172-1536x1152.jpg 1536w" sizes="(max-width: 592px) 100vw, 592px" /></span></div><div class="thrv_wrapper tve_image_caption tve_ea_thrive_zoom img_style_lifted_style2" data-css="tve-u-176f80a0629"><span class="tve_image_frame"><img decoding="async" class="tve_image wp-image-1565 tve_evt_manager_listen tve_et_click" alt="" data-id="1565" width="592" data-init-width="1600" height="444" data-init-height="1200" title="Sonnenuntergang" loading="lazy" src="https://sonneimvisier.de/wp-content/uploads/2021/01/BILD3174.jpg" data-width="592" data-height="444" style="" data-css="tve-u-176f80a2b8f" data-tcb-events="__TCB_EVENT_[{&quot;t&quot;:&quot;click&quot;,&quot;a&quot;:&quot;thrive_zoom&quot;,&quot;config&quot;:{&quot;id&quot;:&quot;1565&quot;,&quot;size&quot;:&quot;full&quot;}}]_TNEVE_BCT__" srcset="https://sonneimvisier.de/wp-content/uploads/2021/01/BILD3174.jpg 1600w, https://sonneimvisier.de/wp-content/uploads/2021/01/BILD3174-300x225.jpg 300w, https://sonneimvisier.de/wp-content/uploads/2021/01/BILD3174-1024x768.jpg 1024w, https://sonneimvisier.de/wp-content/uploads/2021/01/BILD3174-768x576.jpg 768w, https://sonneimvisier.de/wp-content/uploads/2021/01/BILD3174-1536x1152.jpg 1536w" sizes="(max-width: 592px) 100vw, 592px" /></span></div><div class="thrv_wrapper thrv_text_element"><p><br></p><p>Ab ins Bett, morgen geht‘s weiter!</p><p>Zihuatanejo liegt nur etwa 170 km entfernt von Caleta, wenn man die Carretera #200 nimmt.</p><p>Wir hätten fünf km und evtl. das eine oder andere halbe Stündchen Fahrzeit sparen können, hätten wir die vermutlich besser ausgebaute, jedoch mautpflichtige #360 genommen.</p><p>Keine Frage, Maut sparen und durch die Landschaft gondeln!</p><p>Dafür waren wir dann auch gut vier Stunden unterwegs, bevor wir die Stadt an der „Bahía de Zihuatanejo“ erreichten.</p><p>Laut Lonely Planet sollte es hier ein Hostel geben, eine Art Künstlerkolonie mit günstigen Übernachtungsmöglichkeiten. Das hörte sich für uns interessant an, also machten wir uns auf die Suche.</p><p>Zihuatanejo hat zwar nur etwa 100.000 Einwohner, ist aber flächenmäßig doch recht groß.</p><p>Das „Casa Malinalli Bed&amp;Breakfast“ liegt an der westlichen Grenze der Stadt an einer wenig befahrenen Strasse.</p><p>Eigentlich eine gute Lage. Wir hofften hier für wenig Geld ein paar Nächte bleiben zu können.</p><p>Die Anlage machte schon beim ersten Blick einen, na ja sagen wir mal etwas alternativ angehauchten Eindruck. Die Tatsache, dass nur noch ein Zimmer mit gemeinschaftlich genutztem Bad, und dieses dann auch nur mit kaltem Wasser, frei war machte uns die Entscheidung einfach.</p><p>Wir zogen weiter.</p><p>Die Suche endete mitten in der Stadt, aber dennoch sehr nahe am Malecón, im Hotel „Conchita del Mar“.</p><p>Mit Innenhof. Und winzigem Pool.</p><p>Die Motorräder durften mal wieder direkt vor unserem (sehr preisgünstigen) Zimmer parken.</p><p>Dieses war sehr einfach gehalten aber sauber. Ok, ich musste erst einmal die Latten, auf denen die Matratze lag, neu ordnen um nicht mitsamt dieser plötzlich auf dem Boden zu liegen, aber sonst war alles ok.</p></div><div class="thrv_wrapper tve_image_caption tve_ea_thrive_zoom img_style_circle" data-css="tve-u-176f80ea611"><span class="tve_image_frame"><img decoding="async" class="tve_image wp-image-1575 tve_evt_manager_listen tve_et_click" alt="" data-id="1575" width="592" data-init-width="1600" height="444" data-init-height="1200" title="Lattenrost richten" loading="lazy" src="https://sonneimvisier.de/wp-content/uploads/2021/01/BILD3180.jpg" data-width="592" data-height="444" style="" data-css="tve-u-176f80efe20" data-tcb-events="__TCB_EVENT_[{&quot;t&quot;:&quot;click&quot;,&quot;a&quot;:&quot;thrive_zoom&quot;,&quot;config&quot;:{&quot;id&quot;:&quot;1575&quot;,&quot;size&quot;:&quot;full&quot;}}]_TNEVE_BCT__" srcset="https://sonneimvisier.de/wp-content/uploads/2021/01/BILD3180.jpg 1600w, https://sonneimvisier.de/wp-content/uploads/2021/01/BILD3180-300x225.jpg 300w, https://sonneimvisier.de/wp-content/uploads/2021/01/BILD3180-1024x768.jpg 1024w, https://sonneimvisier.de/wp-content/uploads/2021/01/BILD3180-768x576.jpg 768w, https://sonneimvisier.de/wp-content/uploads/2021/01/BILD3180-1536x1152.jpg 1536w" sizes="(max-width: 592px) 100vw, 592px" /></span><p class="thrv-inline-text wp-caption-text" style="text-align: center;">Lattenrost "mexikanisch"</p></div><div class="thrv_wrapper thrv_text_element"><p><br></p><p>Unser „Spotnik“ brauchte dringend neue Batterien. Nicht irgendwelche, nein, Lithiumbatterien waren ausdrücklich in der Beschreibung gefordert. Keine Ahnung, wieso, aber bevor das kleine Kerlchen den Geist aufgibt oder nicht korrekt funktioniert…</p><p>„¿Hay baterías de litio aquí?“ war die Standardfrage in jedem Laden, der auch nur annähernd so aussah, als könnte es dort Lithiumbatterien geben.</p><p>Nahezu keine/r der Verkäufer/innen konnte mit dem Begriff Lithium etwas anfangen. Also blieb uns keine andere Wahl als auf einen Satz Alkali AAA Stromspeicher zurück zu greifen.</p><p>Die Stadt Zihuatanejo ist sehr touristisch und daher auch sehr lebhaft. Am Malecón befinden sich viele Cafés und Restaurants die sich auf den Tourismus eingestellt haben und dementsprechend sind die Werbetafeln und Speisekarten zumeist in englischer Sprache.</p></div><div class="thrv_wrapper tve_image_caption tve_ea_thrive_zoom img_style_caption_overlay" data-css="tve-u-176f81190fb"><span class="tve_image_frame"><img decoding="async" class="tve_image wp-image-1577 tve_evt_manager_listen tve_et_click" alt="" data-id="1577" width="592" data-init-width="1600" height="444" data-init-height="1200" title="Popeye" loading="lazy" src="https://sonneimvisier.de/wp-content/uploads/2021/01/BILD3198.jpg" data-width="592" data-height="444" data-tcb-events="__TCB_EVENT_[{&quot;t&quot;:&quot;click&quot;,&quot;a&quot;:&quot;thrive_zoom&quot;,&quot;config&quot;:{&quot;id&quot;:&quot;1577&quot;,&quot;size&quot;:&quot;full&quot;}}]_TNEVE_BCT__" srcset="https://sonneimvisier.de/wp-content/uploads/2021/01/BILD3198.jpg 1600w, https://sonneimvisier.de/wp-content/uploads/2021/01/BILD3198-300x225.jpg 300w, https://sonneimvisier.de/wp-content/uploads/2021/01/BILD3198-1024x768.jpg 1024w, https://sonneimvisier.de/wp-content/uploads/2021/01/BILD3198-768x576.jpg 768w, https://sonneimvisier.de/wp-content/uploads/2021/01/BILD3198-1536x1152.jpg 1536w" sizes="(max-width: 592px) 100vw, 592px" /></span><p class="thrv-inline-text wp-caption-text" style="text-align: center;">Spaß muss sein</p></div><div class="thrv_wrapper thrv_text_element"><p><br></p><p>Viele Fischerboote lagen direkt vor uns am Strand, am Pier lagen so einige hübsch anzuschauende Yachten und Freizeitboote.</p></div><div class="thrv_wrapper tve_image_caption tve_ea_thrive_zoom img_style_caption_overlay" data-css="tve-u-176f814251a"><span class="tve_image_frame"><img decoding="async" class="tve_image wp-image-1578 tve_evt_manager_listen tve_et_click" alt="" data-id="1578" width="592" data-init-width="1600" height="444" data-init-height="1200" title="Am Malecon" loading="lazy" src="https://sonneimvisier.de/wp-content/uploads/2021/01/BILD3196.jpg" data-width="592" data-height="444" style="" data-css="tve-u-176f814a412" data-tcb-events="__TCB_EVENT_[{&quot;t&quot;:&quot;click&quot;,&quot;a&quot;:&quot;thrive_zoom&quot;,&quot;config&quot;:{&quot;id&quot;:&quot;1578&quot;,&quot;size&quot;:&quot;full&quot;}}]_TNEVE_BCT__" srcset="https://sonneimvisier.de/wp-content/uploads/2021/01/BILD3196.jpg 1600w, https://sonneimvisier.de/wp-content/uploads/2021/01/BILD3196-300x225.jpg 300w, https://sonneimvisier.de/wp-content/uploads/2021/01/BILD3196-1024x768.jpg 1024w, https://sonneimvisier.de/wp-content/uploads/2021/01/BILD3196-768x576.jpg 768w, https://sonneimvisier.de/wp-content/uploads/2021/01/BILD3196-1536x1152.jpg 1536w" sizes="(max-width: 592px) 100vw, 592px" /></span><p class="thrv-inline-text wp-caption-text" style="text-align: center;">Die Holzkisten dienen den Fischern als Stauraum</p></div><div class="thrv_wrapper thrv_text_element"><p><br></p><p>Eigentlich ein gutes Plätzchen um eine… Würschtlesbude aufzumachen, dachten wir als wir so bei einem Kaffee das rege Treiben beobachteten.</p><p>Es gab schon allerhand an verschiedenen Angeboten, aber Bratwurst und Pommes - das gab‘s noch nicht.</p><p>Wir sahen uns schon in einem der Ladenlokale oder auch in einem Imbisswagen mit weißer Schürze am Grill stehen.</p></div><div class="thrv_wrapper tve_image_caption tve_ea_thrive_zoom img_style_circle" data-css="tve-u-176f817a101"><span class="tve_image_frame"><img decoding="async" class="tve_image wp-image-1580 tve_evt_manager_listen tve_et_click" alt="" data-id="1580" width="592" data-init-width="1600" height="444" data-init-height="1200" title="Bucht von Zihuatanejo" loading="lazy" src="https://sonneimvisier.de/wp-content/uploads/2021/01/BILD3184.jpg" data-width="592" data-height="444" style="" data-css="tve-u-176f817e93a" data-tcb-events="__TCB_EVENT_[{&quot;t&quot;:&quot;click&quot;,&quot;a&quot;:&quot;thrive_zoom&quot;,&quot;config&quot;:{&quot;id&quot;:&quot;1580&quot;,&quot;size&quot;:&quot;full&quot;}}]_TNEVE_BCT__" srcset="https://sonneimvisier.de/wp-content/uploads/2021/01/BILD3184.jpg 1600w, https://sonneimvisier.de/wp-content/uploads/2021/01/BILD3184-300x225.jpg 300w, https://sonneimvisier.de/wp-content/uploads/2021/01/BILD3184-1024x768.jpg 1024w, https://sonneimvisier.de/wp-content/uploads/2021/01/BILD3184-768x576.jpg 768w, https://sonneimvisier.de/wp-content/uploads/2021/01/BILD3184-1536x1152.jpg 1536w" sizes="(max-width: 592px) 100vw, 592px" /></span><p class="thrv-inline-text wp-caption-text" style="text-align: center;">Könnte das unser neues Zuhause werden?</p></div><div class="thrv_wrapper thrv_text_element"><p><br></p><p>Aber so konkret war der Gedanke dann doch noch nicht. Wir würden ihn im Hinterkopf behalten.</p><p>Hinterkopf</p><p>Dieser, und der Rest meines Kopfes sollte mal wieder einen neuen Haarschnitt verpasst bekommen. Seit wir Deutschland verlassen hatten war die Mähne doch deutlich gewachsen. Also machten wir uns auf die Suche nach einer „barbería“. Zum Glück bin ich nicht besonders anspruchsvoll, was den Schnitt betrifft, denn dieses dem jungen Friseur auf spanisch klar zu machen wäre mir schwer gefallen. „Corto“, "kurz" sollte es werden, er würde mir bestimmt einen angenehmen Schnitt verpassen, dachte ich.</p><p>Er hat mich nicht enttäuscht.</p><p>Dass Zihuatanejo schon ein wenig in die Kategorie „interessant“ einzustufen war zeigt sich daran, dass wir hier ganze fünf Nächte blieben.</p><p>Doch es gab ja noch viel mehr zu erkunden zwischen hier und Panama, also machten wir uns wieder auf die Socken oder besser gesagt auf die Reifen und zwar in Richtung - Acapulco. Oder genauer gesagt nach Pie de la Cuesta.</p><p>Ja was denn nun?</p><p>Ihr werdet es erfahren.</p><p>Also schaut bald wieder rein, denn dann heisst es: ¡Multa!</p><p>¡Hasta muy pronto!</p></div><div class="thrv_wrapper tve_image_caption tve_ea_thrive_zoom img_style_circle" data-css="tve-u-176f81b7e23"><span class="tve_image_frame"><img decoding="async" class="tve_image wp-image-1582 tve_evt_manager_listen tve_et_click" alt="" data-id="1582" width="592" data-init-width="1600" height="444" data-init-height="1200" title="untergehende Sonne" loading="lazy" src="https://sonneimvisier.de/wp-content/uploads/2021/01/BILD3188.jpg" data-width="592" data-height="444" data-tcb-events="__TCB_EVENT_[{&quot;t&quot;:&quot;click&quot;,&quot;a&quot;:&quot;thrive_zoom&quot;,&quot;config&quot;:{&quot;id&quot;:&quot;1582&quot;,&quot;size&quot;:&quot;full&quot;}}]_TNEVE_BCT__" style="" srcset="https://sonneimvisier.de/wp-content/uploads/2021/01/BILD3188.jpg 1600w, https://sonneimvisier.de/wp-content/uploads/2021/01/BILD3188-300x225.jpg 300w, https://sonneimvisier.de/wp-content/uploads/2021/01/BILD3188-1024x768.jpg 1024w, https://sonneimvisier.de/wp-content/uploads/2021/01/BILD3188-768x576.jpg 768w, https://sonneimvisier.de/wp-content/uploads/2021/01/BILD3188-1536x1152.jpg 1536w" sizes="(max-width: 592px) 100vw, 592px" /></span></div><div class="thrv_wrapper thrv_text_element">	<p><font size="4"></font><br></p></div><div class="tcb_flag" style="display: none"></div>
<ul class="shariff-buttons theme-color orientation-horizontal buttonsize-large"><li class="shariff-button facebook shariff-nocustomcolor" style="background-color:#4273c8"><a href="https://www.facebook.com/sharer/sharer.php?u=https%3A%2F%2Fsonneimvisier.de%2Fkuenstlerkolonie-kalte-dusche-und-kein-lithium%2F" title="Bei Facebook teilen" aria-label="Bei Facebook teilen" role="button" rel="nofollow" class="shariff-link" style="; background-color:#3b5998; color:#fff" target="_blank"><span class="shariff-icon" style=""><svg width="32px" height="20px" xmlns="http://www.w3.org/2000/svg" viewBox="0 0 18 32"><path fill="#3b5998" d="M17.1 0.2v4.7h-2.8q-1.5 0-2.1 0.6t-0.5 1.9v3.4h5.2l-0.7 5.3h-4.5v13.6h-5.5v-13.6h-4.5v-5.3h4.5v-3.9q0-3.3 1.9-5.2t5-1.8q2.6 0 4.1 0.2z"/></svg></span><span class="shariff-text">teilen</span>&nbsp;</a></li><li class="shariff-button twitter shariff-nocustomcolor" style="background-color:#595959"><a href="https://twitter.com/share?url=https%3A%2F%2Fsonneimvisier.de%2Fkuenstlerkolonie-kalte-dusche-und-kein-lithium%2F&text=21.%20Strand%2C%20Tourismus%20und%20%E2%80%93%20keine%20Pommesbude" title="Bei X teilen" aria-label="Bei X teilen" role="button" rel="noopener nofollow" class="shariff-link" style="; background-color:#000; color:#fff" target="_blank"><span class="shariff-icon" style=""><svg width="32px" height="20px" xmlns="http://www.w3.org/2000/svg" viewBox="0 0 24 24"><path fill="#000" d="M14.258 10.152L23.176 0h-2.113l-7.747 8.813L7.133 0H0l9.352 13.328L0 23.973h2.113l8.176-9.309 6.531 9.309h7.133zm-2.895 3.293l-.949-1.328L2.875 1.56h3.246l6.086 8.523.945 1.328 7.91 11.078h-3.246zm0 0"/></svg></span><span class="shariff-text">teilen</span>&nbsp;</a></li><li class="shariff-button pinterest shariff-nocustomcolor" style="background-color:#e70f18"><a href="https://www.pinterest.com/pin/create/link/?url=https%3A%2F%2Fsonneimvisier.de%2Fkuenstlerkolonie-kalte-dusche-und-kein-lithium%2F&media=https%3A%2F%2Fsonneimvisier.de%2Fwp-content%2Fuploads%2F2021%2F01%2FBILD3185.jpg&description=21.%20Strand%2C%20Tourismus%20und%20%E2%80%93%20keine%20Pommesbude" title="Bei Pinterest pinnen" aria-label="Bei Pinterest pinnen" role="button" rel="noopener nofollow" class="shariff-link" style="; background-color:#cb2027; color:#fff" target="_blank"><span class="shariff-icon" style=""><svg width="32px" height="20px" xmlns="http://www.w3.org/2000/svg" viewBox="0 0 27 32"><path fill="#cb2027" d="M27.4 16q0 3.7-1.8 6.9t-5 5-6.9 1.9q-2 0-3.9-0.6 1.1-1.7 1.4-2.9 0.2-0.6 1-3.8 0.4 0.7 1.3 1.2t2 0.5q2.1 0 3.8-1.2t2.7-3.4 0.9-4.8q0-2-1.1-3.8t-3.1-2.9-4.5-1.2q-1.9 0-3.5 0.5t-2.8 1.4-2 2-1.2 2.3-0.4 2.4q0 1.9 0.7 3.3t2.1 2q0.5 0.2 0.7-0.4 0-0.1 0.1-0.5t0.2-0.5q0.1-0.4-0.2-0.8-0.9-1.1-0.9-2.7 0-2.7 1.9-4.6t4.9-2q2.7 0 4.2 1.5t1.5 3.8q0 3-1.2 5.2t-3.1 2.1q-1.1 0-1.7-0.8t-0.4-1.9q0.1-0.6 0.5-1.7t0.5-1.8 0.2-1.4q0-0.9-0.5-1.5t-1.4-0.6q-1.1 0-1.9 1t-0.8 2.6q0 1.3 0.4 2.2l-1.8 7.5q-0.3 1.2-0.2 3.2-3.7-1.6-6-5t-2.3-7.6q0-3.7 1.9-6.9t5-5 6.9-1.9 6.9 1.9 5 5 1.8 6.9z"/></svg></span><span class="shariff-text">merken</span>&nbsp;</a></li></ul></div><p>Der Beitrag <a href="https://sonneimvisier.de/kuenstlerkolonie-kalte-dusche-und-kein-lithium/">21. Strand, Tourismus und &#8211; keine Pommesbude</a> erschien zuerst auf <a href="https://sonneimvisier.de">sonneimvisier.de</a>.</p>
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